Sternsingen 2026 – Ein herzliches Dankeschön

Auch in diesem Jahr stiess das Sternsingen im Dorf Saas-Fee auf grosse Begeisterung und bereitete zahlreichen Familien, Einheimischen wie auch Gästen viel Freude.
Insgesamt waren fünf Gruppen von engagierten Kindern an mehreren kalten Abenden unterwegs, um den Segen in die Häuser und Familien zu bringen. Mit grossem Einsatz, Freude und Stolz trugen sie diese wertvolle Tradition weiter.
Am Freitag besuchten die Sternsingerinnen und Sternsinger zudem verschiedene Restaurants und Hotels, um auch dort die frohe Botschaft zu verbreiten. Vorgängig wurden diese mit einem neu gestalteten Flyer über die langjährige Tradition des Sternsingens informiert, sodass auch unsere Gäste daran teilhaben konnten. Die herzliche Aufnahme zeigte sich nicht zuletzt in den hervorragend gefüllten Kassen nach den Besuchen.
Dank der grossartigen Unterstützung der Eltern konnte eine Gesamteinnahme von beeindruckenden Fr. 11’317.30 als neue Rekordsumme erzielt werden.
Ein ganz besonderer Dank gilt den Eltern, die beim Anziehen und Schminken der Kinder halfen, sie während der Abende begleiteten und zum Abschluss zu einem gemütlichen Nachtessen einluden.
Wie auf dem Foto gut zu erkennen ist, durften sich die Kinder in diesem Jahr über neue, wunderschöne Sterne freuen. Diese wurden von den Brüdern Imseng der Schreinerei Mischabel angefertigt und grosszügig gesponsert. Dafür ein herzliches Dankeschön – Bravo!
Konstantin Bumann
Tauferinnerungsfeier in Saastal am Wochenende vom 17./18. Januar 2026
In den ersten Klassen in der Schule entdecken die Kinder intensiv das “Ja Gottes”, welches Gott in der Taufe zu ihnen gesprochen hat und jeden Tag von neuem spricht. Im Zentrum stehen Themen wie:

In Saas-Grund
- Du bist das Abbild Gottes und von ihm in deiner Eigenart gesegnet.
- Du wirst liebevoll von Gott angeschaut und er sieht das Gute in dir.
- Du darfst mit den Augen Gottes auf deine Mitmenschen schauen.

In Saas-Almagell
Um das in der Taufe von Gott gesprochene “Ja” zu Ihrem Kind hervorzuheben, gestalteten wir neu am Wochenende in den Gottesdiensten vom 17./18. Januar 2026 in der jeweiligen Pfarrei eine Tauferinnerung, in welcher Wasser und Licht im Zentrum standen. Es war wunderbar, mit den Eltern der Kinder an dieser Feier teilzunehmen. Denn sie haben ihr Kind zur Taufe getragen und gehört, wie Gott “Ja” zu ihm gesagt hat.

In Saas-Fee
Wir danken dem Diakon Martin, der Katechetin Luise und Ihnen, liebe Eltern, dass Sie Ihr Kind auf seinem Glaubensweg begleiten und diesen Familiengottesdienst mit offenen Herzen mitfeierten.
Euer Pfarrer Marek
Vorabendmesse vom 14. Februar in Saas-Fee

Die Vorabendmesse vom 14. Februar in Saas-Fee stand ganz im Zeichen der Liebe. Am Gedenktag des heiligen Valentin von Rom versammelte sich die Gemeinde in besonderer Atmosphäre, um gemeinsam Gottes Nähe und die Kraft der Liebe zu feiern.
Passend zu diesem Tag erklangen einfühlsame Lieder und berührende Melodien. Valentin Andenmatten gestaltete den Gottesdienst musikalisch und schenkte mit seinem Gesang und seinem Spiel allen Anwesenden Momente der Freude, des Innehaltens und der Dankbarkeit. Seine Musik liess spürbar werden, was die Lesungen und Gebete verkündeten – dass Gottes Liebe unser Leben trägt und verbindet.
So wurde diese Eucharistiefeier zu einem lebendigen Zeugnis dessen, was im ersten Johannesbrief verheissen ist: „Lasst uns einander lieben; denn die Liebe ist aus Gott“ (1 Joh 4,7). In dieser Gewissheit gingen die Mitfeiernden gestärkt und mit offenen Herzen in ihren Alltag zurück.
Ein herzliches Vergelt’s Gott im Namen aller Anwesenden geht an Valentin Andenmatten für sein Engagement und vielleicht wird ja eine Tradition daraus!
Voreucharistischer Gottesdienst zum Heiligen Josef
Am 17. März durfte ich in der 3H von Grund und Fee wieder einen Voreucharistischen Gottesdienst feiern. Diesmal drehte sich alles um den hl. Josef. Wer war der hl. Josef? Warum haben wir in zwei Tagen einen Feiertag und haben schulfrei? Was war er von Beruf? Was hat er mit Jesus zu tun?

So haben wir zuerst aus einem grossen Korb verschiedenes Werkzeug herausgenommen, um herauszufinden, welchen Beruf er hatte. Anschliessend hatte ich ihnen die Geschichte erzählt, wie Maria Jesus empfangen hatte und wie Josef auf diese Situation reagiert hatte und ihr zur Seite gestanden ist. Wir hatten dies mit Krippenfiguren nachgestellt und gezeigt, wie sehr Josef seine Frau Maria und Jesus liebte und immer für sie da war. Seine Familie war das Wichtigste für den heiligen Josef. Mit dem Blick auf unser Leben, gemeinsamen Liedern und dem Vater Unser haben wir die Feier abgeschlossen.
An dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott allen Lehrpersonen für die angenehme Zusammenarbeit.
Diakon Martin
Rückblick Winterabende Kirchenchor Saas-Fee
Mit grosser Freude und wunderschönen Erinnerungen blicke ich auf unsere Gesangsauftritte und Orgelspiele in der Kirche zurück.
Schon im vergangenen Jahr entstand die Idee, in der Kirche musikalische Darbietungen durchzuführen. Früh wurden die Durchführungstermine festgelegt und die organisatorischen Aufgaben verteilt.
Unsere Dirigenten Alexandria und Konstantin stellten verschiedene musikalische Gesangsblöcke zusammen. So entstand ein wunderschönes und abwechslungsreiches Programm.
Los ging es mit den Proben. Nicht, dass wir mehr probten als sonst – aber die Proben wurden mit viel Freude und Begeisterung besucht.
Die Zeit rückte immer näher, und mit grosser Spannung starteten wir unseren ersten Winterabend mit musikalischen Darbietungen. Es freute uns sehr, dass so viele Zuhörer erschienen sind.
Besonders schön war es, nach den Konzerten vor der Kirche gemeinsam mit den Zuhörern einen Glühwein zu geniessen und die vielfältigen, positiven und dankbaren Rückmeldungen sowie Komplimente entgegenzunehmen.
Die Begeisterung sprach sich schnell herum – im Dorf, im Tal, ja sogar in der «Üssuschwitz». Kein Wunder, dass die Zahl unserer Zuhörer von Auftritt zu Auftritt stieg.
Wir freuten uns auf das Singen und Aufführen der Orgelstücke, ich mich auf meine Dankesworte😊 und die Zuhörer auf schöne Gesangsblöcke und einen unterhaltsamen Abend. Wir waren musikalisch unterwegs, dynamisch, lebendig und rhythmisch als Einheit. Das brachte viel Leben in die Lieder.
Wir können sehr zufrieden und auch stolz auf unsere musikalischen Winterabende sein.
Zu unserer Überraschung wurden wir zum Abschluss von Pfarrer Marek zu einem Nachtessen eingeladen. Nicht einfach zu einem Essen – er kochte für uns seine Spezialität «Bigos». So verbrachten wir einen wunderschönen gemeinsamen Abschlussabend in der Gletscherstube.
Unvergessliche Momente für unsere Zuhörer – unvergessliche Momente für unseren Kirchenchor.
Allen ein herzliches Dankeschön – die Präsidentin Christen Cécile
Regionaler Einkehrtag der Seniorinnen und Senioren am 24. März

In diesem Winter wurden die Seniorinnen und Senioren nach Saas-Almagell zum alljährlichen Einkehrtag eingeladen. Ca. 30 Teilnehmer liessen sich bewegen und besuchten den besinnlichen Anlass.

Diakon Georg Studer gestaltete den Tag unter dem Thema «hoffen». Unsere zwei Talgeistlichen Pfarrer Amadé Brigger und Pfarrer Marek Jan Cichorz ergänzten die Runde und feierten mit uns Eucharistie. Das Tagesprogramm folgte dem üblichen Schema: Begrüssung und Einstimmung – Eucharistiefeier – gemeinsames Mittagessen im Hotel Monte Moro – Vertiefung des Themas – Andacht und Verabschiedung.

Der Referent Diakon Studer fand bewegende und tiefsinnige Worte zum Thema «hoffen». In einer hoffnungsarmen Zeit, in der Vieles in Trümmern liegt, gewinnen Hoffnung und Wandlung an Bedeutung. Unser Glaube und die Beschäftigung mit den Problemen schaffen Zuversicht und Vertrauen, dass alles letztlich ein gutes Ende nehmen wird.

Herzlichen Dank an die Pfarrerherren Marek Jan Cichorz und Amadé Brigger für ihr Dabeisein während des Tages und das Feiern der Eucharistie, und auch an Diakon Georg Studer für seine sehr vielseitige Beleuchtung des Themas. Möge das Licht der Hoffnung weiter leuchten.
Susanne Steiner-Supersaxo
Voreucharistischer Gottesdienst in der Fastenzeit
Mit der 1H und 2H durfte ich am 24. und 27. März einen Voreucharistischen Gottesdienst in der Fastenzeit feiern. Zuerst durfte ich mit einer Lehrerin ein Rollenspiel spielen. Wir wollten gemeinsam mit einem Ball spielen, wurden uns aber nicht einig, stritten und gingen unversöhnt auseinander. Ich fragte danach die Kinder, was hier falsch sei und wo sie auch schon solche Situationen erlebt haben.

Dasselbe erlebte auch Zachäus, der Zöllner, als er immer zu viel Zoll verlangte. Er war unbeliebt, und niemand wollte sein Freund sein. Doch dann kam Jesus in sein Leben und veränderte alles. Jesus wollte bei ihm essen. Dabei merkte Zachäus, was er falsch gemacht hatte, wollte sich ändern und gab allen zurück, was er ihnen zu viel genommen hatte. Auch wir sollen unser Leben anschauen und uns besonders in der Fastenzeit und in den kommenden Ostertagen mit unseren Mitmenschen versöhnen.
Ein grosses Dankeschön den Lehrpersonen für ihren Einsatz und die tolle Zusammenarbeit.
Diakon Martin
Heimosterkerzen basteln mit den Schülern

Am Freitagabend, den 27. März, fanden sich einige Schüler der 8H und der OS im Pfarrhaus in Saas-Fee ein, um beim Basteln der Heimosterkerzen mitzuhelfen.

Sie unterstützen dabei mit viel Freude und Eifer, Pfarrer Marek, Diakon Martin Supersaxo und Sakristanin Rosmarie Sterren.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen!
«Ich bin das Licht der Welt» (Joh 8 12)
Verabschiedung von Kassierin Engelhelma Imseng am Palmsonntag

Am Palmsonntag wurde Engelhelma Imseng nach einer 35-jährigen Tätigkeit als Kassierin für die Pfarrei Saas-Fee und in den letzten Jahren auch für Saas-Almagell würdig verabschiedet. Pfarreiratspräsidentin Myrta Burgener dankte ihr dazu mit folgenden, wie immer treffenden, Worten: «Der einzige Weg, grossartige Arbeit zu leisten, besteht darin, das zu lieben, was man tut. Das hat Steve Jobs einmal gesagt.
Und es gibt sie immer noch, die Menschen, die grossartige Arbeit leisten und das gerne tun.
Die Frau, von der wir reden, ist als Saas-Feer-Kind in der oberen Gasse geboren, und zwar am 5. Juli, im Sternzeichen vom Krebs – d.h. entschlossen und willensstark, schon von Geburt an. Sie wohnt heute in der Hirsch-Strasse, – d.h. bei Fuchs und Hase.
Der Blick von ihrem Haus geht auf die Mischabelgruppe, – d.h. immer einen klaren, guten Blick hinauf.
Wenn man sie im Internet sucht, erscheint unter Saas-Fee Kirchenrat ihr Name und dann: Kassiererin, was natürlich eine masslose Untertreibung ist.
Wir haben heute die Ehre, unserer Engelhelma Imseng ein grosses Dankeschön auszusprechen.
35 Jahre lang hat sie die Buchhaltung unserer Herz-Jesu-Pfarrei geführt. Im stillen Wirken, im Hintergrund. Umbauten, Renovationen und viele Projekte, die ohne sorgfältige, pflichtbewusste Finanz-Führung nicht möglich gewesen wären.
In all den Jahren übergab die Pfarrei verschiedene Arbeiten, sei’s die sanfte Renovation des Pfarrhauses, sei’s die Verbesserung der Kapellen am Saumweg nach Saas-Grund und anderes mehr.
Doch dann kamen die grossen Renovationen, wie die Wärme-technische Innen-Renovation unserer Kirche, dann die sehr anspruchsvolle Dach-Renovation mit den Solarpanels und – noch sehr präsent ist uns allen, der Umbau der Kapelle zur Hohen Stiege. Das hat Engelhelma alles abverlangt. Verhandlungen um Beiträge der Lotterie Romande und Denkmalpflege mussten geführt werden, bei der Hohen Stiege handelte es sich auch um die Beiträge der einzelnen Gemeinden. Sitzungen mit den Architekten und den Handwerkern waren fast wöchentlich.
Eine sehr intensive Zeit für alle. So viele Baustellen, etliche Pfarrherren, die als Bauherren walteten – und die Buchhalterin, die das alles überdauert hat.
Das muss man sich mal vorstellen.
Natürlich erhielt Engelhelma immer grosse Unterstützung vom Kirchenrat.
Ihre Buchhaltung vertrug gar keine Fehler, und wenn die Revisoren kamen und wieder nichts gefunden hatten, lud sie diese nachher noch zum Z’Nacht ein.
Engelhelma präsentierte dem Kirchenrat zweimal im Jahr die Kirchenrechnung und bereitete immer ein Jahresbudget vor.
Auch wenn Pfarrer Konrad Rieder und André Lomatter auf der Bank einen Kredit beantragen mussten, nahmen sie Engelhelma mit, um dem Anliegen mehr Gewicht zu geben.
Das Einzige, wo sie im Rechnen gar nicht gut war, waren ihre eigenen Arbeitsstunden. Da sind wohl ziemlich viele im Himmel aufgeschrieben.
So sagen wir dir Engelhelma heute von Herzen Dankeschön für deinen langen Atem, dein Pflichtbewusstsein, für deine Standhaftigkeit und dein Schaffen mit all den wohl nicht immer einfachen Herren. Einfach für deine tolle Arbeit über all die Jahre.
Merci vielmals!»
Nach diesen Worten überreichte Pfarrer Marek Engelhelma ein Geschenk zur Erinnerung. Alle Anwesenden applaudierten ihr dankbar.
Kinderkreuzweg am Karfreitag, den 3. April

Bereits zum fünften Mal habe ich am Karfreitagmorgen eine Gebetsstunde für Kinder vorbereitet und gehalten. Dies ist immer freiwillig. Es ist immer wieder schön zu sehen, dass so viele Kinder an dieser Stunde teilnehmen. Mit der Betrachtung des Kreuzweges auf kindgerechte Art können die Kinder sich auf das grosse Osterfest vorbereiten und sich bewusst werden, was Jesus für uns getan hat. Er liebt uns alle so sehr. Er möchte uns an sein Herz ziehen und uns mit seiner Liebe erfüllen.
Deshalb möchte ich allen Familien ein grosses Dankeschön aussprechen, dass ihr eure Kinder zu dieser Stunde schickt und ich ihnen von der Liebe Gottes erzählen darf.
Diakon Martin
Ostermontag im Skigebiet auf dem Panoramaplatz

Am Ostermontag, den 6. April, wurde uns in diesem Jahr ein ganz besonderer Moment der Gemeinschaft und des Glaubens geschenkt. Nach zwei Jahren, in denen das Wetter eine Feier unter freiem Himmel unmöglich gemacht hatte, durften wir endlich wieder die heilige Messe auf dem Panoramaplatz im Skigebiet feiern – mitten in Gottes wunderbarer, majestätischer Bergwelt.

Bei strahlender Atmosphäre und inmitten der beeindruckenden Natur versammelten sich zahlreiche Gläubige, um gemeinsam diesen besonderen Gottesdienst zu feiern. Die majestätische Bergkulisse, die klare Luft und die Freude der Anwesenden verliehen der Feier eine ganz besondere Stimmung. Es wurde spürbar, wie sehr sich viele auf diesen Moment gefreut hatten.

Die heilige Messe wurde von Pfarrer Marek und Pfarrer Andreas gemeinsam zelebriert. Mit ihren Worten erinnerten sie an die österliche Botschaft der Hoffnung, des neuen Lebens und der Freude über die Auferstehung Christi. In dieser einzigartigen Umgebung wurde die Verbindung zwischen Schöpfung und Glauben besonders deutlich spürbar.
Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von den Jodelclubs Gletscherecho und Antrona unter der Leitung von Daniel Föhn. Mit ihren festlichen Liedern verliehen sie der Feier eine besondere Klangfarbe und sorgten für viele berührende Momente. Ihre Stimmen hallten über den Panoramaplatz und trugen wesentlich zur feierlichen und zugleich herzlichen Atmosphäre bei.

Nach dem Gottesdienst blieb man noch gerne zusammen. Bei einem gemütlichen Apéro nutzten viele Besucher die Gelegenheit zum Gespräch, zum Wiedersehen und zum gemeinsamen Verweilen. Es wurde gelacht, erzählt und die Freude über das gelungene Zusammensein geteilt.

So wurde dieser Ostermontag zu einem schönen Zeichen gelebter Gemeinschaft und zu einem dankbaren Erlebnis in Gottes herrlicher Bergwelt. Viele gingen mit einem warmen Gefühl im Herzen nach Hause – dankbar für die gemeinsame Feier, die Natur und die österliche Hoffnung, die uns verbindet.
Fotos Rolf Bumann
Erstkommunion 2026 – am 12./19. und 26. April
Unter dem Motto «Jesus, Fülle meines Lebens» haben sich die Kinder der 5H vom ganzen Saastal auf ihre Erstkommunion vorbereitet. Ein ungewöhnliches Thema und doch enthalten diese Worte alles, was uns Jesus in seinem Leben, Sterben und seiner Auferstehung schenken will.
Was macht unser Leben wirklich ‘voll‘? Wir suchen oft im Aussen nach dem, was uns glücklich macht. Wir füllen unsere Tage mit Terminen und unsere Herzen mit Wünschen. Doch mitten in diesem Suchen steht die Einladung Jesu: ‚Ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben.‘
In einer Welt, die oft auf Leistung und Konsum setzt, wirkt die Zusage Jesu fast wie ein Gegenentwurf. Diese Fülle ist kein Anhäufen von Dingen, sondern eine innere Gewissheit: Ich bin bedingungslos geliebt. In der Eucharistie feiern wir diesen Moment der Ganzheit. Wenn wir Jesus empfangen, werden wir selbst zu Trägern dieser Fülle. Wir sind eingeladen, aus dieser Quelle zu schöpfen und den Reichtum der Gnade dort zu teilen, wo Leere und Einsamkeit herrschen.

Die Erstkommunion ist darum mehr als ein festlicher Tag, sie ist die Zusage, dass wir nie leer ausgehen müssen. Wenn wir das Brot teilen, empfangen wir nicht nur ein Symbol, sondern die Gegenwart Jesu selbst. Er möchte die Fülle sein, die unseren Hunger nach Liebe stillt, die Stille in unserer Unruhe und das Licht in unseren dunklen Stunden. Er schenkt sich uns ganz – damit unser Leben überfliessen kann vor Vertrauen und Freude.
Und unsere Erstkommunionfeiern, vom Abholen der Kinder durch die Musikgesellschaften, dem Betreten der schön mit Blumen geschmückten Kirche über die wunderschön gesungenen Liedern der Schülerchöre – begleitet von engagierten Mitsängerinnen – und des Kirchenchores in Saas-Fee und der feierlichen Atmosphäre während der Messe, liessen alle Anwesenden diese Fülle erahnen.
Deshalb allen ein riesiges Dankeschön für die kostbare Fülle an Begegnungen, die diese Tage so besonders und lebendig machten und die zum Gelingen dieser schönen Feiern beigetragen haben. DANKE!

Und auch in einem Dankgottesdienst spürten die Erstkommunikanten ihrem besonderen Tag noch einmal nach:
Jesus,
wir sagen dir Danke,
weil du heute zu uns gekommen bist.
Du hast uns erfüllt
mit deiner Liebe
und mit deiner Nähe.
Bleib bei uns,
wenn wir lachen und spielen,
wenn wir traurig sind
oder Hilfe brauchen.
Mach unser Herz weit,
damit wir teilen können,
was wir von dir bekommen haben:
Liebe, Freude und Vertrauen.
Danke, Jesus,
dass du die Fülle unseres Lebens bist.
Amen.

Katechetin Luise Andenmatten
Glaube, der Hoffnung schenkt

„Auf dem Heimweg nehme ich euren Glauben und eure Hoffnung mit” – genau diese Worte sprach eine der Mütter der Kinder, die im Januar dieses Jahres aufgrund des andauernden Krieges im Osten der Ukraine gezwungen waren, ihre Häuser zu verlassen. Während zwei Wochen, vom 13. bis zum 25. April, hatten über 30 Kinder und ihre Mütter die Möglichkeit, an einem Kurs zur psychologischen und spirituellen Rehabilitation teilzunehmen, der in der Bergregion Kelechin im Westen der Ukraine stattfand. Diese Wohltätigkeitsinitiative wurde erneut vom Kinderzentrum „Arche des Friedens“ organisiert.
Dank der Spenden zahlreicher Wohltäter aus der Schweiz, besonders der Bewohner des Saastals, gelang es, den Kindern und ihren Müttern zu helfen, in ein friedliches Leben zurückzukehren und ihre inneren Ressourcen wiederherzustellen, damit sie die Kraft haben, auch weiterhin die vielfältigen Herausforderungen des Lebens zu meistern.
Die meisten von ihnen empfinden grosse Trauer darüber, dass sie gezwungen waren, ihre Heimat zu verlassen, in der sie sich vor dem Krieg sicher gefühlt hatten. Jetzt, nach der Zwangsevakuierung, lernen sie, ein neues Leben zu führen. Das fällt ihnen nicht leicht. Doch durch gemeinsames Beten, den Aufenthalt inmitten der Bergnatur und dank psychotherapeutischer Gespräche ist es ihnen gelungen, einen Sinn im Leben zu finden.

Im Namen des Kinderzentrums „Arche des Friedens“ möchte ich den Gemeindemitgliedern der Pfarreien in Saas-Almagell und Saas-Fee meinen herzlichen Dank für ihre materielle Unterstützung und ihre Gebete für die Anliegen der Ukraine aussprechen. Vielen Dank auch für die finanzielle Unterstützung des Priesterseminars, an dem derzeit Seminaristen studieren, die schon bald Priester werden, um auch weiterhin den benachteiligten Bewohnern der Ukraine die Frohe Botschaft zu verkünden und diejenigen, die unter dem Krieg gelitten haben, geistlich zu unterstützen.
Möge der Herrgott alle Wohltäter für ihre Grosszügigkeit reichlich segnen!
Pfarrer Andreas Bezkorovayny
Gottesdienste
Ihr wöchentlicher Termin
Sonntag
Pfarrei Saas-Fee
09.00 - 10.00 > Sonntagsmesse
08.15-08.45 Uhr Beichtgelegenheit
Pfarrei Saas-Almagell
10.30 - 11.30 > Sonntagsmesse
Montag
Pfarrei Saas-Fee
17.30 - 18.00 > Rosenkranzgebet
Dienstag
Pfarrei Saas-Fee
19.00 - 19.30 > Heilige Messe
Nach Christi Himmelfahrt bis zum 8. September (Acht Taga Herbscht) in der Kapelle Zur Hohen Stiege.
Dazwischen in der Pfarrkirche.
Pfarrei Saas-Fee
18.30 - 19.00 > Rosenkranzgebet
Mittwoch
Pfarrei Saas-Almagell
18.30 - 19.00 > Heilige Messe
Donnerstag
Pfarrei Saas-Fee
08.00 - 08.30 > Schulmesse
Freitag
Pfarrei Saas-Fee
19.00 - 20.00 > Herz-Jesu-Messe
Immer am ersten Freitag im Monat
17.00-18.45 Uhr Aussetzung des Allerheiligesten in der Pfarrkirche
18.00-18.45 Uhr Beichtgelegenheit
Gedächtnis für die Wohltäter der Pfarrei
Pfarrei Saas-Almagell
08.15 - 08.45 > Schulmesse
Einmal im Monat
Pfarrei Saas-Almagell
08.15 - 08.45 > Heilige Messe
Samstag
Pfarrei Saas-Almagell
17.30 - 18.30 > Vorabendmesse
16.45-17.15 Uhr Beichtgelegenheit
Pfarrei Saas-Fee
19.00 - 20.00 > Vorabendmesse