Sammelaktion der Sternsinger 2025 in Saas-Fee

In diesem Jahr fand das Sternsingen am 6. Januar in unserem Dorf mit grosser Begeisterung statt. Insgesamt waren vier Gruppen von engagierten Kindern unterwegs, um den Segen in die Häuser und Familien zu bringen.

Am Freitag zuvor besuchten die Gruppen verschiedene

Restaurants und Hotels, um auch dort die Frohe Botschaft zu verbreiten. Der

Höhepunkt war das Singen in den Haushalten am Montag, wo die Kinder mit viel Freude und Enthusiasmus die Lieder vortrugen.

Dank der grossartigen Unterstützung der Eltern konnten wir eine Gesamteinnahme von beeindruckenden Fr. 7 699.35 erzielen. Ein herzliches

Danke schön gilt den Eltern, die beim Anziehen und Schminken der Kinder geholfen haben, sie während der Aktionen begleitet haben und für ein köstliches Nachtessen gesorgt haben.

Eure Unterstützung hat diesen Event zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Vielen Dank an alle, die dazu beigetragen haben

Senioren Zmittag, organisiert vom Frauen- und Mütterverein Saas-Fee

Über 30 gutgelaunte Senioren und Seniorinnen fanden sich am 15. Januar in der Gletscherstube Saas-Fee ein, um einen gemütlichen Tag miteinander zu verbringen. Begrüsst wurden sie vom Vorstand der Frauen- und Müttergemeinschaft: die Präsidentin Doris Schnydrig heisste bei einem kleinen Apéro alle herzlich willkommen.

Kurz darauf wurde auch schon eine feine Vorspeise aufgetischt, denn dass

alle einen flotten Appetit mitgebracht hatten, war offensichtlich. Das fröhliche Geplauder füllte den Raum, als auch schon das Pot au Feu serviert wurde. Bewirtet hat die Gruppe Roberto Bumann, und die Vorstandsmitglieder

übernahmen den Service.

Nach dem Essen folgte der gesellschaftliche Teil: voll Konzentration wurde Lotto gespielt. Dabei konnten tolle Preise gewonnen werden und viele der Rentner hatten das Glück, einen Gutschein oder eine Flasche Wein mit nach

Hause zu nehmen. Die grosszügigen Preise wurden von diversen Restaurantbetrieben im Dorf zur Verfügung gestellt, was von den Lottospielern

sehr geschätzt wurde. Der Hauptpreis ging mit einer vollen Lottokarte an Luzia

Zurbriggen, welcher das Glück besonders hold war.

Dass das Jahresmotto «zäme lacho» an diesem Anlass sicher nicht in Vergessenheit geraten konnte, dafür sorgten die Vorstandsmitglieder gleich selber. Mit einer kleinen Produktion zauberten sie wohl allen Anwesenden

ein Lachen ins Gesicht. Vor allem Pfarrer Marek sorgte mit seinem Tütü und den

Ballett-Verrenkungen für einen gelungenen Abschluss. Ein wunderschöner Nachmittag mit geselligem Zusammensein und viel Lachen fand nach der Zugabe um 16.30 Uhr einen gebührenden Abschluss.

Für den schönen Nachmittag haben die Senioren eine grosszügige Kollekte gespendet. Damit konnte der Aktion «2. Weihnachten» ein schöner Batzen Geld übergeben werden, um Bedürftigen in unserer Region zu einem Essen oder sonstigem Nützlichen zu verhelfen. Den Spendern sei Dank!

Tauferinnerungsfeier

Am 16. Januar haben die Kinder der 6H während der Schulmesse die Tauferneuerungsfeier gefeiert, weil das RU-Programm von der 2. Klasse

um die Taufe und ihrer Bedeutung gebaut ist, haben die Kinder mit ihren Nächsten eine feierliche Messe gefeiert, um sich bewusster zu werden, was es heisst: «Ich bin getauft» und «ich gehöre zur Gemeinschaft der Gläubigen».

Saastaler Lektoren- und Kommunionhelfertreffen in Saas-Fee

Die Pfarrei Saas-Fee lud am 17. März 2025 die Kommunionhelferinnen und Kommunionhelfer

sowie die Lektorinnen und Lektoren des Saastales zum jährlichen Treffen ein.

Pfarrer Marek Cichorz hiess uns in der Kirche herzlich willkommen.

Die Andacht, gestaltet um das zentrale Thema des Fastentuches, lud uns ein, innezuhalten

und über den tieferen Sinn des Glaubens nachzudenken.

In der Gletscherstube wartete dann ein feines, warmes Z’Nacht auf uns.

Im freundschaftlichen Beisammensein konnten wir die paar Stunden geniessen.

Dazwischen sorgte der Vorstand des Frauen- und Müttervereins Saas-Fee mit Pfarrer Marek Cichorz mit einer witzigen Aufführung für Heiterkeit.

Es war ein besonderer Abend, der mit Dankbarkeit für die treuen, freiwilligen Helfer seinen Abschluss fand.

Myrta Burgener, Pfarreiratspräsidentin Saas-Fee

Bericht 3 H Saas

Mitte März feierte die katholische Kirche einen grossen Heiligen. Den Heiligen Josef, den Pflegevater von Jesus. Es ist mir ein Anliegen, den Kinder auch den heiligen Josef etwas näher zu bringen. So durfte ich im ganzen Tal in den Klassen der 3H einen voreucharistischen Gottesdienst feiern.

Am Anfang durfte jedes Kind etwas aus einem abgedeckten Korb herausnehmen. Alles, was im Korb lag, waren diverse Werkzeuge. Hammer, Schraubenzieher, Nagel, Schraube, ein Stück Holz usw. Wir suchten einen Beruf, welcher zu diesen Werkzeugen passte. Es war weder der Sanitär noch der Elektriker, sondern der Schreiner. So fragte ich, ob sie jemanden aus der Bibel

kennen, der diesen Beruf ausübte. Schnell war die Antwort «Jesus» und bald war auch Josef da. Und schon waren wir beim Thema. Ich erzählte ihnen die Geschichte, wo Maria und Josef den 12-jährigen Jesus in Jerusalem verloren hatten. Dann haben wir dies auf unseren Alltag bezogen und an unsere Eltern

gedacht, wie es ihnen wohl ergehen würde, wenn sie uns verlieren würden. Josef hatte alles für seinen Sohn Jesus gemacht, so wie unsere Eltern für uns.

Mit Liedern und einem gemeinsamen Gebet haben wir dann diese Feier abgeschlossen.

An dieser Stelle ein Herzliches Dankeschön den Lehrpersonen für die angenehme Zusammenarbeit.

Diakon Martin Supersaxo

3. Voreucharistischer Gottesdienst

Ende März durfte ich wieder einen voreucharistischen Gottesdienst mit den Kindern der 1H und 2H feiern. Unter dem Thema «Segnen» haben wir uns Gedanken gemacht, wie erleben wir es, dass uns Gutes getan wird? Die Antworten liessen nicht lange auf sich warten: Ein liebes Wort, eine Umarmung oder ein Kuss der Eltern.

Gemeinsam haben wir die Geschichte von Jesus und den Kindern gehört, die seine Jünger wegschicken wollten doch Jesus rief die Kinder zu sich. Er liebt

alle Kinder.

Nach der Geschichte zeigte ich jedem Kind einzeln ein Bild, welches unter einem Tuch versteckt war. Auf dem Bild war jemand zu sehen, den Jesus besonders liebt. Nachdem jedes Kind einzeln das Bild gesehen hatte, lüfteten wir das Geheimnis um wen es sich da handelte. Das Bild war ein Spiegel.

Genau, Jesus liebt jeden Menschen und besonders jedes einzelne Kind so sehr.

Zusammen haben wir noch zwei Lieder gesungen. Nach dem gemeinsamen Vater unser gab es dann für jedes Kind den Segen. Am Schluss waren alle eingeladen, ihrem Nachbarkind den Segen weiterzugeben.

An dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott den Lehrpersonen für die angenehme Zusammenarbeit.                                 Diakon Martin Supersaxo

Erstkommunionen im Saastal 2025 – Mein Jesus

Jemanden «mein» nennen zu dürfen, ist schon etwas Besonderes. JESUS «mein» nennen zu dürfen, ist aber ein Geschenk, ein Gottesgeschenk.

Und dieses Gottesgeschenk erhielten die Erstkommunikanten im Zeichen

des Heiligen Brotes – der Kommunion – am 6. April

(die Kinder von Saas-Almagell und Saas- Fee)

und am 27. April (die Kinder von Saas-Grund).

Welch eine Freude!

Um ihnen, liebe Pfarrblattleser, diese Freude der Erstkommunikanten etwas näher zu bringen, lasse ich die Kinder selber zu Wort kommen:

In einem Dankgottesdienst haben sich dann die Kinder bei Jesus für ihr Erstkommunionfest bedankt.

Und im Religionsunterricht brachten sie ihre Dankesworte wie folgt auf’s Papier

Gerne möchte ich an dieser Stelle meinen Dank all denen ausdrücken, die zu diesen wunderschönen Feiern beigetragen haben. Danke!

«Möge der Friede Jesu wie ein sanfter Mantel

dein Herz umhüllen und dich zur Ruhe bringen.

Möge ER deinen Geist mit neuen Gedanken füllen,

deine Seele mit neuer Kraft stärken

und dein Herz mit seiner Freude erfüllen.

Denn ER ist bei dir – gestern, heute und in alle Ewigkeit»

Katechetin Luise

Palmsonntag

Mit dem Palmsonntag wird feierlich die Karwoche begonnen.

Dieses Jahr waren die Kinder auch wieder zu einer speziellen Kinderfeier eingeladen. Sie begannen den Gottesdienst zusammen mit uns und mit ihren Eltern. Nach den ersten Lesungen durften sie nach vorne kommen und bekamen von Diakon Martin Supersaxo eine kleine Palme. Mit dieser folgten sie danach

Pfarrer Marek in einer kleinen Prozession durch die Kirche.

Als diese beendet war, gingen sie mit Diakon Martin Supersaxo ins Schulhaus um die Passionsgeschichte Kindgerecht erzählt zu bekommen. Sie bastelten auch einen hübschen Griff für ihre kleine Palme. Zum Vater unser kamen sie dann mit strahlenden Augen wieder zurück.

Der ganze Festgottesdienst wurde vom Kirchenchor mit passenden Liedern umrahmt. Zur Feierlichkeit trugen auch die grosse Anzahl an Messdienern bei. Die Sakristanin Rosmarie Sterren hat wie jedes Jahr die Mühe auf sich genommen und die Palmen für diesen Gottesdienst besorgt.

Am Ende des Festgottesdienstes entliess uns Pfarrer Marek mit dem Segen und wünschte uns eine gute Karwoche.

An dieser Stelle ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieser Feier beitrugen und ein herzliches Dankeschön auch an Sie, die Sie diesen Gottesdienst mit uns feierten.

Verabschiedung von Otto Erdin

In der Vorabendmesse vom 26. April wurde Otto Erdin von Pfarreiratspräsidentin Myrta Burgener verabschiedet. Wie immer tat sie dies mit viel Einfühlungsvermögen und Humor. Sie bedankte sich auch im Namen der Pfarrei für sein ganzes Engagement all die Jahre hindurch.

Von 1988 bis 2005 war Otto Erdin Sakristan und dies bedeutete damals auch noch ab und zu für die Pfarrherren zu waschen, bügeln und kochen. Danach übernahm er den wertvollen Dienst des Betens der Fünf Wunden und Begleitens

des Leichenzuges bei einer Beerdigung. Für viele Jahre machte er zusätzlich

noch die Umgebungsarbeiten beim Pfarrhaus. Auch das Priestergrab auf dem Friedhof wurde liebevoll von ihm gepflegt und war immer in einem tadellosen Zustand. Am 14. April wurde Otto Erdin 85 Jahre alt und er meinte, dass sei

wohl alt genug, um in die Pension zu gehen. Gegen Ende ihrer Rede sagte Myrta mit ihrem typischen Humor: «Otto hätte bereits wieder einen neuen Job übernommen, er sei jetzt der «Ladenhüter» bei Susanne im Geschäft!»

Worauf sie allen ein Lachen in Gesicht zauberte. Danach überreichte Pfarrer Marek Otto Erdin noch eine Kerze und er bekam von allen einen kräftigen Applaus für seine Dienste.

4. Voreucharistischer Gottesdienst

Der letzte voreucharistische Gottesdienst von diesem Schuljahr war im Mai und stand unter dem Motto «MARIA». Vorgängig durften die Kinder Blumen pflücken und diese dann mitbringen. Diese hatten wir dann vor der Marienstatue Maria dargebracht. Blumen in allen Farben, symbolisch, weil im Frühling alles am Blühen ist. Anschliessend hatten wir drei Geschichten aus der Bibel kurz betrachtet und mit Krippenfiguren dargestellt.

Die erste war die Geburt Jesu. Maria und Josef waren auf dem Weg nach Betlehem. Im Dorf war aber kein Platz. In einem Stall brachte Maria dann Jesus zur Welt. Dies feiern wir an Weihnachten.

Die zweite Geschichte war, wo Maria und Josef den 12-jährigen Jesus in Jerusalem verloren hatten und ihn 3 Tage suchen mussten.

Die letzte war die Traurigste. Maria war unter dem Kreuz, als Jesus starb. Dort gab Jesus uns Maria zur Mutter.

Beim Blick auf diese drei Geschichten sehen wir, dass Maria Jesus von der Geburt bis zum Tod immer begleitet hatte und ihn nie im Stich liess. Symbolisch, dass Maria auch unsere Mutter ist und uns schützen will, haben wir dann der Marienstatue einen Umhang umgehängt.

Danach durften die Kinder unter den Mantel. Sie fühlten sich wohl und behütet. Und dies ist es, was ich den Kindern mitgeben wollte. So wie Maria für Jesus immer da war, möchte sie auch für uns Menschen immer da sein. Zum Abschluss gingen wir dann zum Kerzenständer und jedes Kind durfte noch eine Kerze in seinem Anliegen vor Maria bringen und mit dem Ruf «Maria wir rufen zu dir», dem Vaterunser und dem Segen haben wir dann diese Feier abgeschlossen.

Hier ein grosses Vergelt’s Gott den Lehrerinnen für die immer so angenehme Zusammenarbeit.

Diakon Martin Supersaxo

Bittprozessionen vor Christi Himmelfahrt

Wie jedes Jahr finden vor Christi Himmelfahrt in allen Ortschaften des Saastales Bittprozessionen statt. An der Bittprozession „Wildi“ waren, trotz recht kühler Temperaturen, eine stattliche Anzahl Gläubiger unterwegs.

Um 14.30 Uhr an Christi Himmelfahrt selbst, feierten aus allen vier Orten die Gläubigen bei der Kapelle Zur Hohen Stiege eine Andacht.

Auch wenn die Kapelle Zur Hohen Stiege immer noch im Gerüst war, liessen es sich viele nicht nehmen an der Andacht dabei zu sein.

Durch die Feier und das Gebet gestärkt machten sich danach alle wieder auf den Heimweg in ihre Wohnorte.

Feier mit der 3H – Kirche Innen

Am 2. Juni durfte Katechetin Luise Andenmatten und ich mit den Kindern der 3H von Grund und Fee die Kirche von innen bestaunen. Wir haben dabei verschiedene Gegenstände, Statuen und Orte gesehen. Angefangen hatten wir mit dem Lied «Jesus het mi lieb» wo es in der letzten Strophe heisst, Jesus ist mein Licht und alle so schon den Blick auf die Osterkerze gerichtet hatten. Die Osterkerze als Symbol für Jesus. Jesus unser Licht, er möchte unser Licht sein. Der Blick ging weiter zum Kreuz, wo Jesus für uns starb und auferstanden ist und zu seiner Mutter Maria.

Anschliessend gingen wir gemütlich durch die Kirche, wo wir den Kreuzweg sahen, dann die Empore wo der Kirchenchor singt, und die Orgel ist. Es ging weiter zum Beichtstuhl, dem Taufbecken und dem Weihwasserbecken. Danach gingen wir wieder Richtung Altar, wo wir den Ambo (Lesepult), den Altar und den Tabernakel in Augenschein nahmen. Mit dem Tabernakel kam auch das rote Licht, das ewige Licht, welches uns sagt, dass Jesus im Tabernakel gegenwärtig ist zur Sprache. Am Schluss öffnete ich den Tabernakel und nahm das Allerheiligste hervor. Jesus in der Monstranz. Wir erklärten den Kindern, dass das Wort «Monstranz» zeigen bedeutet. Jesus möchte sich uns zeigen. Oder wie an Fronleichnam, wo wir Jesus in der Monstranz durch die Dörfer tragen und ihn allen zeigen wollen. Zum Schluss durfte ich den Kindern mit dem Allerheiligsten den Segen geben.

Ein herzliches Vergelt’s Gott allen Lehrpersonen für das angenehme Zusammenarbeiten

Diakon Martin Supersaxo

Messdienertreffen vom 4. Juni 2025

Am 4. Juni 2025 fand das regionale Messdienertreffen statt, das in diesem Jahr von der Pfarrei Saas-Almagell organisiert wurde. Ursprünglich war ein Minigolfspiel in Saas-Almagell geplant, doch das unbeständige Wetter machte einen Strich durch die Rechnung. Kurzerhand wurde das Programm geändert, und die Messdiener trafen sich im Kino von Saas-Fee, wo sie gemeinsam einen spannenden Film genossen. Ein herzlicher Dank geht an das Eventteam der Saastal Tourismus AG und Herrn Egon Lehner, die uns das Kino kurzfristig und kostenfrei zur Verfügung stellten.

Bei Snacks und Getränken verbrachten die Messdiener einen gemütlichen Nachmittag, der als kleines Dankeschön für ihren grossartigen Dienst in unseren Pfarreien gedacht war. Es ist uns eine Freude und ein grosses Anliegen, die wertvolle Arbeit der Messdiener zu würdigen. Wir sind sehr dankbar für ihr Engagement und ihren fleissigen Einsatz.

      Pfarrer Mark, Martin Supersaxo und Alexandra Aufdenblatten

Firmung in Saas-Almagell und Saas-Fee

Liebe Pfarreiangehörige,

am Wochenende vom 23. und 24. Mai in Saas-Fee und vom 30. und 31.Mai in Saas-Almagell durften wir die Firmvorbereitung unserer Firmlinge durchführen. Die Kinder hatten die Gelegenheit, ein Wochenende lang gemeinsam zu erleben.

Am Freitagabend trafen sich die Firmlinge um 17.30 Uhr in der Turnhalle der jeweiligen Wohngemeinde, wo sie ihre Schlafplätze einrichteten und gemeinsam ein Nachtessen genossen. Danach begann die Stationenarbeit „Auf der Spur der Heiligen Geistkraft“, bei der die Kinder verschiedene Aspekte des Heiligen Geistes entdeckten und reflektierten. Gegen 23.30 Uhr war Nachtruhe.

Am Samstagmorgen kamen die Firmpaten zum Frühstück dazu. Nach dem Frühstück nahmen die Kinder mit ihren Firmpaten an verschiedenen Aktivitäten teil, die darauf abzielten, ihre Beziehungen zueinander und zu Gott zu vertiefen. In zwei Gruppen aufgeteilt arbeiteten sie an unterschiedlichen Posten: eine Gruppe bastelte die Dekoration für die Firmung, während die andere Gruppe einen Actionbound durchführte, bei dem sie verschiedene Herausforderungen und Aufgaben lösten. Anschließend wechselten die Gruppen, sodass alle beide Tätigkeiten erleben konnten.

Das Thema der Firmung, „Welt(h)offen“, wurde besprochen und erklärt. „Welt(h)offen“ bedeutet, offen und aufgeschlossen für die Welt und ihre Herausforderungen zu sein. Es bedeutet, sich für die Bedürfnisse und Sorgen anderer zu interessieren und sich aktiv für eine bessere Welt einzusetzen. Als Christen sind wir aufgerufen, unsere Liebe und Nächstenliebe in die Welt zu tragen und uns für Gerechtigkeit und Frieden einzusetzen. Die Kinder hatten die Gelegenheit, über ihre Rolle in der Welt nachzudenken und wie sie als Christen offen und engagiert sein können.

Gegen Mittag endete die Firmvorbereitung, aber die Erinnerungen und Erfahrungen werden sicherlich noch lange nachwirken.

Am 14. Juni in Saas-Almagell und am 15. Juni in Saas-Fee folgte schliesslich das grosse Highlight: die Firmung.

Vor dem Firmgottesdienst trafen sich die Firmlinge mit Bischof Jean-Marie Lovey und Generalvikar Richard Lehner, um sich auszutauschen und dem Bischof persönliche Fragen zu stellen. Dieser Austausch war ein wichtiger Teil der Vorbereitung und ermöglichte es den Firmlingen, ihre Fragen und Gedanken mitzuteilen.

Der Firmgottesdienst war besinnlich und wurde von den Firmlingen aktiv mitgestaltet. Die Dekorationen, die sie eigenhändig erstellt hatten, verliehen der Pfarrkirche eine besondere Atmosphäre. In Saas-Almagell wurde der Gottesdienst durch ein schönes Flötenlied bereichert, während in Saas-Fee ein erfrischender Rap und ein stimmungsvolles Lied die Gottesdienstbesucher erfreute.

Wir möchten uns herzlich bei allen bedanken, die diesen Tag zu einem unvergesslichen Erlebnis für die Firmlinge gemacht haben. Insbesondere danken wir den Klassenlehrpersonen, die mit den Firmlingen Texte und Lieder eingeübt haben und so zum Gelingen des Gottesdienstes beigetragen haben.

Die Firmung ist ein weiterer Schritt im Leben eines Christen, und wir sind dankbar, dass unsere Firmlinge diesen Schritt in einer so schönen und feierlichen Umgebung erleben konnten. Wir wünschen Ihnen weiterhin alles Gute und den Beistand des Heiligen Geistes auf Ihrem Glaubensweg.

Mit herzlichen Grüssen,

Sonja Kronig, Katechetin

Fronleichnam – gelebter Glaube in Saas-Fee

Ein herzliches Vergelt’s Gott an alle Mitwirkenden!

Der Fronleichnamstag, der in diesem Jahr auf Donnerstag, den 19. Juni fiel, begann traditionsgemäss in Saas-Fee mit dem feierlichen Aufspielen der Musik der „Alten Zeit“. Bei strahlendem Wetter wurde dieses Hochfest zu Ehren der Eucharistie und des grossen Opfers Jesu Christi würdevoll eröffnet.

Pfarrer Sibi Choothamparambil zelebrierte die Heilige Messe und leitete anschliessend die festliche Prozession durch das Dorf. Ein besonderes Element war die Segnung der Seile der Bergführer – ein bedeutungsvoller Ritus, der symbolisiert, dass sie den Berggängern sicheren Halt geben und ihnen eine gesunde Rückkehr ermöglichen sollen.

Die zahlreichen Vereine, die sich beteiligten, verliehen dem Tag einen besonderen Glanz. Der Kirchenchor begleitete den Gottesdienst mit festlichen Liedern, die Trachtenfrauen und viele andere sorgten für ein würdiges Gesamtbild. Es ist jedes Jahr aufs Neue bewegend zu sehen, mit wie viel Freude und Überzeugung alle hinter diesem besonderen Fest stehen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott gilt Pfarrer Sibi Choothamparambil für die feierliche Gestaltung der Messe und der Prozession. Ebenso danken wir allen, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen haben: den Altarbauern, Musikgesellschaften, dem Kirchenchor mit Dirigenten und Organistin, den Trachtenfrauen, den Vereinen sowie allen Helferinnen und Helfern – ganz besonders auch unserer Sakristanin Rosmarie Sterren, die an diesem Tag immer besonders viel leistet.

Nicht zuletzt geht ein aufrichtiger Dank an alle Pfarreiangehörigen, die durch ihre Teilnahme an der Messe und der Prozession die Bedeutung dieses Festes unterstrichen haben. Es war – wie jedes Jahr – ein besonderes Erlebnis.

Altäre in Saas-Fee

In mir ist Heil

Heiligste Dreifaltigkeit

Mein Jesus

Göttliche Begegnungen

Sommerausflug des Frauen- und Müttervereins Saas-Fee

Es ist 6.30 Uhr in der Früh, als es am Montagmorgen, dem 23. Juni, zum diesjährigen Sommerausflug losgeht. Wohin? Das ist natürlich geheim. Aber 31 Frauen machen sich an diesem herrlichen Morgen auf den Weg, um das herauszufinden. Mit der flotten Chauffeuse Jasmin geht es das Saastal hinab, begrüsst mit herzlichen Worten von der Präsidentin Doris Schnydrig. Schon in Brig beginnt das Reisequiz, bei dem auf spassige Art die Reise verkürzt wird. Die Frauengruppen haben auf jeden Fall einiges zu überlegen, bevor sie ihren Tipp abgeben. Unterwegs gibt es nach der abenteuerlichen Fahrt über den Furkapass im Tiefenbach einen ersten Kaffeehalt. Alle sind froh, sich die Beine zu vertreten. Und schon geht es weiter über Andermatt, die Axenstrasse und bis nach Schwyz, wo uns die stolzen Mythen begrüssen. Endziel ist aber….: die Stoosbahn. Als steilste Zahnradbahn der Welt bietet sie ihren Besuchern ein tolles Abenteuer, mit ihr die 700 Höhenmeter auf den Stoos zu überwinden. Oben angelangt, geht es nach einem gemütlichen Spaziergang zum Sessellift, welcher unsere fröhliche Gruppe auf den höchsten Punkt, den Fronalpstock, bringt. Hoch oben thront er über dem Vierwaldstättersee und entsprechend wunderbar ist die Aussicht.

Hier lassen wir uns im Panoramarestaurant bei einem feinen Mittagessen verwöhnen und beobachten das Naturschauspiel draussen: wie eine schwarze Wand nimmt die Gewitterfront plötzlich jegliche Sicht und es herrscht von einem Moment, auf den anderen absolute Weltuntergangsstimmung. Bis zum Dessert ist die Show aber vorbei und es reicht für einen herrlichen Spaziergang auf dem Grat Richtung Klingenstock, während die „gemütliche“ Gruppe die Aussicht von der Terrasse aus geniesst.

Dann heisst es bei friedlichem Kuhgebimmel zurück zum Stoos und zum Bus. Die Heimreise sollte uns über den Nufenenpass führen, jedoch machte uns ein Stau im Gotthardtunnel einen Strich durch die Rechnung. Also wieder über den Furka zurück ins Wallis. Dies aber mit einem spannenden Reaktionsspiel kombiniert, bei dem restlos alle Frauen brillierten. Mit noch einigen Liedern versetzt, vergeht die Zeit dann doch sehr schnell! In Reckingen ist der nächste Halt geplant. Nach einer kleinen, schönen Andacht in der stolzen Barockkirche „Geburt Mariens“ setzen wir uns alle auf den Platz davor und geniessen die Wärme, ein Glas Wein und ein feines Sandwich. Danach geht es endgültig auf die Heimfahrt. Nachdem in einem spannenden Finale von dem zwei Teams punktgleich waren, musste der Sieger über eine Schätzfrage entschieden werden. Hier hatte endgültig das Team Maggi, Christine, Jacqueline und Margrit die Nase vorn. Als Preis durften die Siegerinnen eine Flasche Wein nach Hause nehmen. Auch die zweite Gewinnergruppe mit Tanja, Brigitte, Sonja und Mireille hatten sich einen Trostpreis verdient: die Teilnahme beim nächsten Anlass vom Frauenverein ist für sie kostenfrei.

Gegen 21.30 Uhr kommen wir nach einem erfüllten Tag müde und glücklich zurück nach Saas-Fee. Und das Schönste daran? Wir haben herrliche Stunden zusammen erlebt und vor allem viel zusammen gelacht😊.                                                                                                                       Susanne Voide

Feierlicher Abschlussgottesdienst der Primarschule Saas-Fee

Am Freitag, den 27. Juni, versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft der Primarschule Saas-Fee um 10.00 Uhr in der Kirche zu einem ganz besonderen Ereignis: dem feierlichen Abschlussgottesdienst vor den Sommerferien. Dieser stimmungsvolle Anlass bot allen Schülern, Lehrpersonen, Eltern und Freunden der Schule die Gelegenheit, gemeinsam innezuhalten, zurückzublicken und sich mit einem warmen Gefühl auf die bevorstehende Ferienzeit einzustimmen.

Bereits beim Eintreffen war eine festliche Atmosphäre spürbar. Die Kinder strahlten Vorfreude aus, nicht nur wegen der nahenden Ferien, sondern auch in Erwartung des Gottesdienstes, auf den sie sich gemeinsam mit ihren Lehrpersonen intensiv vorbereitet hatten. Mit grosser Begeisterung und viel Hingabe trugen die Schülerinnen und Schüler die ausgewählten Texte vor, sangen fröhliche, aber auch besinnliche Lieder, die Herz und Seele berührten. Die musikalische Gestaltung war besonders lebendig und spiegelte die Energie und den Gemeinschaftsgeist wider, der in der Schule das ganze Jahr über gepflegt wird.

Ein grosses Dankeschön gilt an dieser Stelle allen Lehrpersonen, die mit viel Engagement und Herzblut die Vorbereitung der Kinder übernommen haben. Ihr Einsatz trug entscheidend dazu bei, dass der Gottesdienst für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Ebenso gebührt Pfarrer Cichorz ein herzliches Vergelt’s Gott für seine inspirierenden Worte und seine einfühlsame Gestaltung der Feier.

Der Abschlussgottesdienst war nicht nur ein gelungener Ausklang des Schuljahres, sondern auch ein Moment des Zusammenhalts und der Dankbarkeit – für das vergangene Schuljahr, für das gemeinsame Lernen und Wachsen, und für all die kleinen und grossen Erlebnisse, die nun in die Sommerpause mitgenommen werden.

Doch der Tag war noch nicht zu Ende:

Gleich im Anschluss an den Gottesdienst ging es für die Kinder und Lehrpersonen auf dem Dorfplatz weiter, wo sie mit Auftritten und Darbietungen zur Feier 100 Jahre Tourismus Saastal beitrugen. Mit Tanz, Musik und viel Engagement präsentierten sie dort ihr Können einem breiten Publikum und zeigten eindrucksvoll, wie vielseitig und lebendig die Schulgemeinschaft von Saas-Fee ist – ein weiterer Höhepunkt an diesem besonderen Tag.

Pilgergang zur Madonna delle Nevi

Pilgergang zum Fest «Maria zum Schnee» – 5. August 2025

Am Dienstag, den 5. August 2025, fand der traditionelle Pilgergang zum Fest

«Maria zum Schnee» auf den Monte-Moro-Pass statt. Schon früh am Morgen, um 07:00 Uhr, versammelten sich ca. 25 Pilgerinnen und Pilger bei der Staudammkrone. Sogar Gäste aus Gampel, die von diesem schönen Anlass gehört hatten, schlossen sich dem Pilgergang an.

Bei leicht bedecktem Himmel eröffneten eine kurze Begrüssung und Einstimmung durch Pfarrer Udo Casel aus dem Erzbistum Köln den besonderen Tag. Auch anwesend waren Pfarrer Amadé Brigger aus Saas-Grund und Pfarrer Andreas aus der Ukraine, der die Vertretung für Pfarrer Marek in Saas-Fee übernommen hat.

Auf dem Weg zur Madonna delle Nevi

Nach dem gemeinsamen Start führte der Weg zunächst durch die Ebene, begleitet vom Rosenkranzgebet. Zwei besinnliche Halte auf der Distelalp und im Tälliboden boten Gelegenheit zur inneren Einkehr.
Im Mittelpunkt standen hier die Schönheit der Natur, die Schöpfung Gottes und das Gefühl, im gemeinsamen Gebet und Pilgern nicht allein zu sein – denn Gott begleitet uns immer.

Begegnung über Grenzen hinweg

Oben auf dem Monte-Moro-Pass mittlerweile bei schönstem Wetter angekommen,

warteten bereits unsere italienischen Nachbarn und die Pilger von Macugnaga und den Saasern, die mit Bus und Seilbahn dorthin gefunden haben, direkt am Ufer des kleinen Gletschersees. Um 11:00 Uhr feierten etwa 200 Teilnehmer und sechs Priester gemeinsam eine zweisprachige Messe – auf Italienisch und Deutsch – zu Füssen der Madonna delle Nevi.

In seiner Predigt sprach Pfarrer Udo Kassel über Grenzen: solche zwischen Ländern wie Italien und der Schweiz, aber auch zwischen Menschen verschiedener Sprachen.

Er betonte, wie wichtig es sei, einander zu verstehen und im Glauben verbunden zu bleiben. Ein besonderes Anliegen war auch das Gebet für Frieden und Stabilität in unserer Welt.

Gemeinschaft und Austausch

Nach dem feierlichen Gottesdienst und einem Apéro kehrten einige Pilger im Rifugio Oberto-Maroli zu einem feinen Mittagessen ein. Andere genossen ihren mitgebrachten Lunch in der Sonne und inmitten der herrlichen Bergwelt. Dabei ergaben sich zahlreiche herzliche Gespräche mit unseren italienischen Freunden.

Rückweg ins Tal

Am Nachmittag machten sich die Pilger wieder auf den Heimweg: Die einen zu Fuss über den Pilgerweg, die anderen – für die der Weg zu beschwerlich geworden war – mit der Luftseilbahn hinunter nach Macugnaga und von dort mit einem Extra-Bus zurück ins Saastal.

Dank und Rückblick

Der Pilgertag endete mit einem Gefühl tiefer Dankbarkeit – für das gemeinsame Erleben, die Begegnungen und den friedvollen Geist, der über allem lag.
Allen, die in irgendeiner Form zum Gelingen beigetragen haben – sei es durch Organisation, die Gestaltung der Zwischenhalte, den Gottesdienst oder die Predigt – gilt ein herzliches Vergelt’s Gott.

Dankesworte von Pfarrer Andreas

Die Welt wie ein buntes Gemälde

Wir leben in einer Welt, die einem riesigen Gemälde gleicht. Dieses Gemälde besteht aus verschiedenen Farben und Schattierungen. Auf diesem Gemälde sind verschiedene Menschen, Orte, Landschaften und Ereignisse zu sehen. Auf diesem Gemälde sind sowohl helle, sehr angenehme Farben als auch dunkle, düstere Farben zu sehen, die Angst und unangenehme Gefühle hervorrufen. Leider gibt es in unserer Welt derzeit sehr viele Orte, die voller Schmerz, Leid und Hass sind.

Ich danke Gott dafür, dass ich diesen Sommer einen Monat lang wieder die Gelegenheit hatte, das Saastal zu besuchen. Das Saastal erinnert mich an einen der schönsten Orte der Welt, wo es wunderschöne Berglandschaften, bezaubernde Natur und sehr gastfreundliche Menschen gibt.

Ein Ort, an dem man sich erholen, die Natur geniessen und mit sehr offenen Menschen kommunizieren kann. Das Saastal ist ein Ort auf der Erde, an dem helle, angenehme Farben vorherrschen.

Hier kommen mir die Worte aus Psalm 103 in den Sinn: „Lobe den Herrn, meine Seele! Herr, mein Gott, du bist sehr gross! Du bist mit Pracht und Schönheit bekleidet, du bist mit Licht wie mit einem Gewand bedeckt“.

Wenn man im Saastal ist, möchte man den Herrn für die Berge, die bezaubernden Landschaften, die schönen Momente und vor allem für die Menschen Preisen, die es einem ermöglicht haben, Gottes Liebe zu spüren.

In diesem Zusammenhang danke ich den Gemeindemitgliedern aus Saas-Fee und Saas Almagell für die angenehmen, freundlichen Gespräche, für Ihre Gebete für die Anliegen der Ukraine und für Ihre materielle Hilfe. Dank Ihrer Spenden konnten 4.778.65 CHF und über 1.000 kg Kleidung, Schuhe und andere, für das menschliche Leben notwendige Dinge, gesammelt werden. Diese Hilfe ist ein Ausdruck von Menschlichkeit und für die Bewohner der Ukraine ein Zeichen dafür, dass es in dieser Welt neben den dunklen Farben, die der Krieg ausstrahlt, auch Strahlen des Lichts und des Guten gibt.

Die Quelle dieses Lichts ist Gott, der dieses Licht durch Ihre Güte und Hilfe ausstrahlt.

Pfarrer Andreas Bezkorovaynyy

60 Jahr Gedenkfeier der Tragödie beim Mattmarkstaudamm

Kranzniederlegung beim Denkmal des Unglücks. (Foto Thomas Burgener)

Gedenkfeier vom 30. August 2025, beim Mattmarkstaudamm in Saas-Almagell mit einem persönlichen Bericht von Sebastian Voide.

Bischof Jean-Marie Lovey hielt mit vielen, extra angereisten Pfarrherren einen eindrücklichen Gottesdienst ab. (Foto Thomas Burgener)

Der Kanton Wallis entschuldigt sich offiziell bei den Familien und bei der italienischen Gemeinschaft. (Foto Thomas Burgener)

«Die Bewältigung dieser Tragödie war unzureichend», äussertet sich Mathias Reynard, der Präsident der Walliser Regierung, in seiner Ansprache dazu. «Im Namen der Kantonsregierung entschuldige ich mich bei allen Familien und Angehörigen der Opfer, bei der italienischen Gemeinschaft im Wallis und darüber hinaus sowie bei allen, die noch heute unter der Last dieser Tragödie leiden.» Mit dieser Geste gibt die Walliser Regierung die Fehler der Vergangenheit zu und erweist somit den Opfern Respekt.

Lesen Sie nun, wie die vom Unglück betroffene Familie Voide diesen Gedenktag erlebt hat:

“Es ist immer noch ein schwerer Tag – im Herzen tut es heute noch weh.” Das sind die Worte von Léonce Voide am 30. August 2025 am Fusse des Mattmark Staudamms, wo sein Vater vor 60 Jahren sein Leben verloren hat. Maurice Voide ist eines der 88 Opfer der tragischen Katastrophe, wo der Allalingletscher innerhalb weniger Sekunden das Barackendorf unter der Staudamm-Baustelle verschluckt hat. “Es war allerhöchste Zeit, dass jemand vor uns alle hinsteht und Mut zeigt – Verantwortung übernimmt – sich entschuldigt. Dies verdient Respekt – MERCI. Wir bekommen zwar unsere Verstorbenen nicht zurück und können das Unglück nicht rückgängig machen. Trotzdem tut aber diese Geste gut, enorm gut. Lieber spät als nie!“ Im Namen des Kantons Wallis und des Staatsrats hielt Staatsratspräsident Mathias Reynard eine bewegende, eindrückliche, respektvolle Rede an der Gedenkfeier am Mattmark. Und entschuldigte sich bei allen Beteiligten, mit einer wunderbaren Art und Haltung, offiziell im Namen des Wallis für das falsche Handeln und Nicht-Handeln nach der Tragödie und deren Bewältigung. “Das ging so richtig unter die Haut. Die ehrlichen und emotionalen Worte von Staatsratspräsident Mathias Reynard haben mich sehr berührt. Und dann sehe ich auch noch, wie Léonce die Tränen über die Backen fliessen. Das habe ich selten erlebt. Ich bin dankbar für diesen Moment und für den wertvollen Tag am Mattmark – 60 Jahre danach”, schildert seine Frau Maggi Voide-Bumann. Viele, viele Leute aus Italien versammelten sich am Mattmark zu diesem Gedenktag, aber auch viele Talleute und zahlreiche Menschen aus dem restlichen Ober- und Unterwallis. Bischof Jean-Marie Lovey führte durch den Gedenkgottesdienst. An Bord auch zahlreiche Geistliche aus der Schweiz und Italien – und sage und schreibe mit Pfarrer Marek, Pfarrer Harold und Pfarrer Amadé Brigger – drei aus dem Saastal. Mit Franziska Biner, Mathias Reynard und Stéphane Ganzer waren sogar drei Personen der Walliser Regierung vor Ort, und viele weitere Menschen aus den Bereichen Wirtschaft, Politik, Tourismus, Kirche und so weiter – Chapeâu. Und schliesslich gab es bestimmt viele Gänsehaut Momente, denn es sind wohlgemerkt 88 Schicksale. 88 Mensch-en. 88 Familien, die mit dieser Geschichte heute noch leben. 

“Mit feuchten Augen erzählte mir mein Papa heute zum ersten Mal, was am Tag vor dem Unglück geschah. Und dies passenderweise am Ort des Geschehens. Eine irgendwie wunderschöne, aber auch ironische, traurige Geschichte. Da haben mein Papa, seine tapfere Mutter und seine vier Geschwister eine harte Zeit durchgemacht,“ sagt Sohn Sebastian. Am Sonntag, 29. August 1965, machte die ganze Familie Voide einen gemeinsamen Ausflug auf die Alp. Im Nachhinein ein „Abschiedsfest“. Dies waren die Worte von Papa Maurice: „Meine Lieben – morgen mache ich mich zum letzten Mal auf den Weg zur Arbeit. Ins Saastal. Noch eine Woche, dann komme ich für immer zurück und kümmere mich um die Landwirtschaft. Und vor allem um euch, meine Frau, meine Familie.“  Maurice Voide (1908 geboren), ist nie wieder heimgekehrt nach Suen/St. Martin im Eringertal. Und ist, in der zukünftigen Heimat seines Sohnes Léonce, auf tragische Art und Weise ums Leben gekommen. „Schade, bist du schon so lange weg und schade, durften wir dich nicht kennenlernen – Adieu.

Sebastian Voide

Einweihung der Kapelle Zur Hohen Stiege am 14. September 2025

An einem wolkenverhangenen, fast mystisch wirkenden Sonntagmorgen fanden sich rund 300 Pilgerinnen und Pilger zur Kapelle Zur Hohen Stiege ein. Unter den Anwesenden waren Generalvikar Richard Lehner, Pfarrer Marek, Pfarrer Bruno Zurbriggen, Pfarrer Dominik Bolt, Diakon Martin Supersaxo, elf Ministranten, Architekt Damian Walliser, Klaus Troger von der Denkmalpflege, Peter Salzmann, Kulturführer der Sacri Monti im Oberwallis, Jodelchöre des Saastales unter der Leitung von Daniel Föhn, Sakristanin Rosmarie Sterren, Mitglieder der Trachtenvereine, zahlreiche Pfarreimitglieder aus dem ganzen Saastal, Gäste aus Macugnaga, die alljährlich zu Acht Taga Herbst an die Hohe Stiege pilgern, sowie viele weitere Gläubige von nah und fern, die diesen besonderen Ort der Zuflucht seit jeher schätzen. Sie alle wollten an diesem grossen Tag der Einweihung der neu renovierten Kapelle dabei sein.

Generalvikar Richard Lehner stand dem feierlichen Gottesdienst vor. Nach seiner herzlichen Begrüssung übergab er das Wort an Pfarrer Marek, der die Pilgerschar mit bewegenden Worten empfing:

«Liebe Verehrerinnen und Verehrer der Muttergottes, liebe Pilgerinnen und Pilger aus nah und fern. Heute ist ein grosser Tag für die Kapelle der Muttergottes (Zur Hohen Stiege). Heute feiern wir die feierliche Renovierung der Kapelle. Nach zwei Jahren werden wir sie wieder der Gottes Gnade und der Fürsprache Mariens anvertrauen. Vor zwei Jahren, kurz nachdem ich die Pfarrei übernommen hatte, wurde ich von Gemeindemitgliedern, angeführt von Martin unserem Diakon, darauf angesprochen, dass die Kapelle renoviert werden müsse…»

Nachdem Pfarrer Marek den Verlauf der Renovationsarbeiten gewürdigt hatte, bat er Generalvikar Lehner, die Feier der Einweihung zu leiten. Dieser teilte in einer sehr persönlichen Einführung seine tiefe Verbundenheit mit der Kapelle, die bereits bei seiner ersten Messe, eine Woche nach der Primiz, begründet wurde. In einer feierlichen Zeremonie segnete er sodann die Kapelle und übergab sie damit neu dem Gebet und der Verehrung.

Die anschliessende Messfeier wurde von den Jodlerchören Grubenalp (Saas-Balen), Antrona (Saas-Almagell) und dem Gletscherecho (Saas-Fee) unter der Leitung von Daniel Föhn musikalisch mitgestaltet. Das Evangelium wurde erstmals auf der neuen Aussenkanzel verkündet, sodass alle Mitfeiernden die Verkündigung gut verfolgen konnten. Da an diesem Sonntag auch der Sonntag der Kreuzerhöhung gefeiert wurde sprach Generalvikar Lehner in seiner Predigt auch über das Kreuz – über das Tragen des Kreuzes, das Standhalten und die persönliche Bedeutung des Kreuzes für jeden Einzelnen. Seine Worte luden zum Nachdenken und zur persönlichen Besinnung ein.

Nach der Kommunion schloss man sich an die eindrucksvolle Prozession mit dem Allerheiligsten und der Marienstatue an. Begleitet vom Rosenkranzgebet zur Muttergottes bewegte sich die grosse Pilgerschar rund um den Kraftort der Kapelle – ein eindrucksvolles Zeichen des Glaubens und der Gemeinschaft. Mit dem eucharistischen Schlusssegen endete der feierliche Gottesdienst.

Doch die Feier war damit noch nicht vorbei. Pfarrer Marek verwies geschickt auf den anschliessenden Apéro Riche, wies aber darauf hin, dass zuvor noch zwei Festreden im Rahmen der europäischen Tage des Denkmals gehalten würde.

Worte zur Renovation und zur Geschichte

Klaus Troger berichtete ausführlich über die Restaurierung der Kapelle. Hier eine Zusammenfassung seiner Rede:

«Die Kapelle zur Hohen Stiege in Saas-Fee wurde 2024–2025 umfassend renoviert und im Rahmen der europäischen Tage des Denkmals 2025 feierlich eingeweiht.

Die Kapelle ist Teil des Sacro Monte (Hauptkapelle 1687, Vorhalle 1747, Kapellenweg 1708–1711) und wurde bereits mehrfach restauriert (u. a. 1950er, 1980er Jahre).

Bei der aktuellen Renovation wurden historische Quellen ausgewertet, um die ursprüngliche Gestaltung besser zu verstehen. Dabei traten auch frühere Kritikpunkte an Renovationen zutage. Unter Leitung von Architekt Damian Walliser erfolgten umfangreiche Eingriffe: Evakuation der Kunstgüter und der Ausstattung, Zimmermannsarbeiten, Baumeisterarbeiten, Spenglerarbeiten, Dacheindeckung, Maler- und Gipserarbeiten an den Fassaden, Demontagen Elektroinstallationen innen, Restaurierung des Glockenturms und der Glocke und während dem Winter Restaurierung der Altäre und Figuren im Atelier der Restauratorin Karolin Wirthner.

Arbeiten an den Fassaden durch den Maler, die Restauratorin, den Metallbauer und den Schreiner; Arbeiten auf dem Dach, Maler- und Gipserarbeiten im Inneren der Kapelle, Schreinerarbeiten, Restaurierung der Einrichtung in der Kapelle und in der Vorhalle, Rückführung der Kunstgüter und der Ausstattung in die Kapelle, Gestaltung der Umgebung der Kapelle.

Das Projekt erhielt finanzielle Unterstützung von Bund und Kanton (221’000 CHF). Die Arbeiten wurden ab Frühjahr 2024 in mehreren Etappen durchgeführt und 2025 abgeschlossen.

Zum Schluss dankte Klaus Troger allen Beteiligten – Pfarrei, Architekt, Restauratorin, Handwerkern und Behörden – für die erfolgreiche Zusammenarbeit.»

Im Anschluss sprach Peter Salzmann über die Bedeutung der Sacri Monti. Seine Worte liessen die Anwesenden erkennen, welch reicher Schatz an Kapellen und Kirchen unsere Heimat birgt. Besonders seine Schlussworte blieben haften:

«Unsere Heimat ist reich an Kapellen und Kirchen. Zu finden an sehr schönen Plätzen, weisse Tupfer in der Landschaft. Nicht wie an anderen Orten sind sie täglich offen und für alle zugänglich. Sie sind kleine Museen, die wir ohne Eintritt zu zahlen besuchen dürfen. Es ist schön, dass dieses Kulturgut unterhalten und erhalten wird. Geniessen und schätzen wir dies und danken denen die dazu beitragen und beigetragen haben.»

Ein Fest für alle Sinne

Schliesslich waren alle zu einem reichhaltigen Apéro Riche eingeladen. Käse, Hauswurst, Brot, Bratwurst, Raclette-Brot und erfrischende Getränke sorgten dafür, dass niemand hungrig blieb. Die Frauen der Delegation aus Macugnaga brachten aus ihrer Heimat noch eine köstliche kleine Süssigkeit zum Dessert mit. Viele nutzten die Gelegenheit, die Kapelle in ihrem neuen Glanz zu betrachten – innen wie aussen. Es wurde noch lange gesprochen, diskutiert, gelacht und gefeiert. Überall wurde einfach die Freude darüber geteilt, dass wir unsere Kapelle Zur Hohen Stiege wieder besuchen können.

Zum Abschluss bleibt nur ein herzliches Vergelt’s Gott an alle, die mit ihrem Einsatz – sichtbar oder verborgen – zum Gelingen dieses würdigen und unvergesslichen Festtages beigetragen haben.

Aufnahme der neuen Ministranten in Saas-Almagell und in Saas-Fee

Am Samstag, 20. September, durften wir in den Vorabendmessen in Saas-Almagell und Saas-Fee die neuen Ministrantinnen und Ministranten feierlich in die Gemeinschaft aufnehmen.

Die Kinder gestalteten den Gottesdienst aktiv mit und erklärten anhand der einzelnen Buchstaben des Wortes Ministrant, was ihren Dienst am Altar bedeutet: Nähe zu Jesus, Stellvertretung für die ganze Pfarrei, Freude am Mitfeiern und so weiter, aber lesen Sie selbst:

M – das M steht für Messe. In der Heiligen Messe machen wir unseren Dienst als Messdiener.

I – das I steht für “Ich bin bei Euch”. Es erinnert uns daran, dass Jesus Christus uns nie allein lässt und unsere Mitte ist.

N – das N steht für Nähe. Als Ministranten sind wir ganz nahe bei Jesus.

I – dieses I steht für „immer da“. Auch wenn wir keine Lust haben, wollen wir uns trotzdem aufraffen und unseren Dienst verrichten.

S – das S steht für Stellvertreter. Als Stellvertreter für die ganze Pfarrei bringen wir die Gaben von Brot und Wein zum Tisch des Herrn.

T – das T steht für „richtiges Timing“. Wenn wir ganz bei der Sache

sind, wissen wir was, wann zu tun ist.

R – das R steht für Rock. Der Ministrantenrock ist ein besonderes Kleidungsstück. Er ist weiss wie das Taufkleid. Wir ziehen symbolisch Jesus Christus an.

A – das A steht für Altar: Messdienen heisst auch Dienst am Altar.

N – steht für Nervensache. Nicht schlimm, wenn einmal etwas schief geht. Aber dann bewahren wir die Nerven und machen es das nächste Mal besser.

T – dieses T steht für Teilnahme. Wir nehmen am Gottesdienst aktiv teil. Wir singen und beten mit dem Volk.

E – bedeutet Ehre. Zur Ehre Gottes übernehmen wir den Ministrantendienst sehr gerne.

N – steht für Neuministranten. Vieles ist noch neu für uns. Doch wir wollen unser Bestes geben, gute Messdiener zu werden.

So wurde deutlich, wie wertvoll und vielfältig der Dienst am Altar ist.

Während der Feier achteten die Neuministranten aufmerksam darauf, was ihre erfahrenen Kolleginnen und Kollegen tun. Schritt für Schritt wachsen sie nun in ihren neuen Dienst hinein.

In Saas-Almagell wurden aufgenommen:

Angeline, Hanna, Raphael, Jackson und Nevio. Zusätzlich auf dem Bild Alex, Luca, Anna, Emilio und Anton

In Saas-Fee durften wir begrüssen:

Jana, Fiona, Andrin, Leon, Aaron, Matheus sowie – in Abwesenheit – Enea, Noah und Ludo.

Zusätzlich auf dem Bild: Curdin, Elena, Emely, Manuel, Melina, Robin, Mara, Selina,

Die Vorbereitung dieser feierlichen Gottesdienste lag in den Händen von Alexandra Aufdenblatten in Saas-Almagell und Karin Storni in Saas-Fee. Ein herzliches Vergelt’s Gott an beide, die sich das ganze Jahr hindurch mit grossem Engagement um die Ministrantengruppe kümmern.

Nach der Messe durfte natürlich auch die Gemeinschaft nicht fehlen: In Saas-Almagell gab es Pizza, in Saas-Fee Spaghetti – ein Dankeschön an die Kinder für ihre Bereitschaft, diesen wertvollen Dienst zu übernehmen.

Ohne Ministrantinnen und Ministranten würde im Gottesdienst etwas Entscheidendes fehlen. Sie unterstützen nicht nur den Priester, sondern tragen durch ihre Haltung und ihren Dienst wesentlich dazu bei, dass die Liturgie lebendig und feierlich wird.

Wir freuen uns sehr, dass sich so viele Kinder für den Ministrantendienst entschieden haben, und wünschen ihnen viel Freude, Ausdauer und Segen für ihre Aufgabe.

Passend zu diesem Anlass klingt das Wort des Psalms 100 in unseren Herzen nach:

„Dient dem HERRN mit Freude! Kommt vor sein Angesicht mit Jubel! … Denn der HERR ist gut, ewig währt seine Huld und von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.“

Einweihung des Spielplatzes beim Kindergarten Saas-Fee

Nach einer längeren Bauzeit durfte am Freitag, 3. Oktober, der neugestaltete Spielplatz beim Kindergarten Saas-Fee feierlich eingeweiht werden. Was Anfang Mai mit dem Abbau des alten Spielplatzes begonnen hatte, fand nun seinen schönen Abschluss – und vor allem: seine Wiedergeburt als Ort der Freude, Bewegung und Begegnung.

Aufgrund notwendiger Bau- und Leitungsarbeiten musste der bisherige Spielplatz vollständig abgetragen werden. Für die Kinder bedeutete das einige Monate lang, ihren gewohnten Pausenplatz nur eingeschränkt nutzen zu können – eine wahre Geduldsprobe!

Doch nach den Grabenarbeiten wurde das Gelände sorgfältig angepasst, neue Fundamente gegossen und schliesslich moderne, sichere Spielgeräte aufgebaut. Damit die Spielfläche möglichst rasch wieder zu einer grünen Oase werden konnte, wurde Rollrasen verlegt – und so erstrahlt der Platz nun in frischem, lebendigem Grün.

In Anwesenheit von Pfarrer Marek, Schuldirektor Pascal Schwery, den Gemeinderäten Emmanuel Rossi und Michael Burgener, Werkhofleiter Rainer Gottsponer, Martin Supersaxo, den Kindergärtnerinnen und Lehrpersonen sowie vielen fröhlichen Kindern wurde der neue Spielplatz feierlich eröffnet und gesegnet. Mit Gebet und Segen wurde der Platz unter den Schutz Gottes gestellt, damit er den Kindern künftig ein sicherer Ort des Spielens, Lachens und Lernens sein möge.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen, die an der Entstehung dieses schönen Projekts mitgewirkt haben – allen voran dem Werkhof Saas-Fee unter der Leitung von Rainer Gottsponer, der mit grossem Einsatz und viel Herzblut zum Gelingen beigetragen hat.

Nun dürfen sich die Kinder wieder frei entfalten, rutschen, klettern, schaukeln und lachen – auf einem Spielplatz, der mit Liebe gestaltet und mit Gottes Segen neu zum Leben erweckt wurde.

Bachprozession vom Sonntag, 5. Oktober in Saas-Fee

Bachprozession am 5. Oktober – Im Licht des Glaubens unterwegs

Am Abend des 5. Oktober machten sich zahlreiche Pfarreiangehörige gut warm angezogen auf den Weg – hinaus „hinter die Zäune“, hin zum Bach. Die Luft war frisch, der Herbst deutlich spürbar, und doch lag eine besondere Wärme in der Gemeinschaft, die sich an diesem Abend versammelt hatte.

Voran schritten Sakristanin Rosmarie Sterren und Diakon Martin Supersaxo der das Kreuz trug, begleitet von vielen Lichtern, die im Halbdunkel leuchteten und den Weg säumten. In der Stille und getragen vom vertrauten Rosenkranzgebet zog die stattliche Prozession durch die Felder und Wege – ein eindrucksvolles Zeichen des Glaubens und der Verbundenheit.

Wie schon seit vielen Jahren ist die Bachprozession eine gepflegte Tradition unserer Pfarrei. Sie erinnert daran, dass wir als Gemeinschaft nicht nur im Gotteshaus, sondern auch in der Schöpfung selbst beten und Gott begegnen können.

Es wurde gebetet, gedankt und um den Schutz Gottes für alle Menschen in unserer Pfarrei gebeten – besonders für jene, die in dieser Zeit auf Trost, Heilung oder Hoffnung angewiesen sind.

Im Schein der Lichter, begleitet vom Rauschen des Baches, wurde spürbar: Gott geht mit uns – durch alle Dunkelheit, durch alle Zeiten.

So kehrten alle Teilnehmenden dankbar und gestärkt zurück – erfüllt von Frieden und der Gewissheit, gemeinsam unter dem Schutz Gottes zu stehen.

Spiel- und Jasstag der Seniorinnen und Senioren

Am Mittwoch, den 19. November, durfte sich eine erfreulich grosse Zahl an Seniorinnen und Senioren zu einem besonderen Jass- und Spieltag versammeln. Dieses Mal war es nicht nur ein gemütlicher Nachmittag, wie wir ihn von Susanne Steiner und Astrid Gottsponer liebevoll organisiert kennen, sondern ein ganzer Tag voller Gemeinschaft, Lachen und Begegnung – inklusive einer Einladung zu einem feinen Mittagessen.

Aus diesem Grund fand das Treffen ausnahmsweise im wellnessHostel4000 statt und nicht wie gewohnt in der Gletscherstube. Der Ortswechsel tat der Stimmung keinen Abbruch – im Gegenteil: Es wurde ein fröhlicher, abwechslungsreicher Tag, der allen Teilnehmenden spürbar Freude bereitete.

Ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön an dieser Stelle an Astrid und Susanne. Mit viel Herzblut, Zeit und Kreativität organisieren sie diese Jass- und Spielenachmittage das ganze Jahr hindurch und bereichern sie immer wieder mit liebevollen Überraschungen. Ihr Engagement ist ein wertvolles Geschenk an unsere Gemeinschaft – Vergelt’s Gott!

Christkönigssonntag in Saas-Fee

Die Vorabendmesse zum Christkönigssonntag wurde auch in diesem Jahr wieder in schöner Tradition von der MG Alpenrösli unter der bewährten Leitung von Dirigent Markus Supersaxo mitgestaltet. Mit ihrer warmen, bewegenden Musik hat die Musikgesellschaft unseren Gottesdienst nicht nur bereichert, sondern ihm eine besonders feierliche und erhebende Atmosphäre verliehen.

Die liebevoll ausgewählten Melodien durften wir am Ende sogar in einer stimmungsvollen Zugabe weiterklingen lassen – ein Geschenk, das viele Herzen spürbar berührt hat.

Der MG Alpenrösli gilt ein inniges und von Herzen kommendes „Vergelt’s Gott“ für ihren treuen Dienst und ihre Bereitschaft, uns immer wieder mit ihrer Musik im Gottesdienst zu erfreuen. Ihr seid ein wertvoller Teil unserer Gemeinschaft, und wir schätzen euch alle sehr!

Andacht mit Aufnahme der Neumitglieder, Generalversammlung und Unterhaltungsabend des Frauen- und Müttervereins

Am Sonntag, 23. November, versammelte sich eine erfreulich grosse Runde von 78 Frauen unseres Frauen- und Müttervereins in der Pfarrkirche zur jährlichen Andacht. Das diesjährige Motto «Zämo lacho» – gemeinsam lachen – zog sich wie ein lichtvoller Faden durch den gesamten Abend und schenkte der Feier eine besondere Wärme und Verbundenheit.

Ein Höhepunkt der Andacht war die feierliche Aufnahme unserer drei neuen Mitglieder: Valentina Crugnola, Patrizia Manser und Sandra Schwery. Wir heissen sie von Herzen willkommen und freuen uns, dass sie ihren Weg künftig gemeinsam mit uns gehen.

Gleichzeitig gedachten wir vier lieben Frauen, die im vergangenen Jahr heimgegangen sind: Celina Lomatter, Miranda Bodenmann, Arielle Bumann und Irmgard Zurbriggen. In einem Moment der Stille und beim Entzünden einer Kerze durften wir ihre Erinnerung ehren und ihre Präsenz im Glauben spüren.

Valentina Crugnola erhält von Präsidentin Doris ein kleines Andenken zum Eintritt in den Verein. Die anderen beiden Neumitglieder konnten an diesem Abend leider nicht persönlich teilnehmen.

Generalversammlung und gemütliches Beisammensein

Nach der besinnlichen Feier wechselten wir in die liebevoll und fröhlich dekorierte Turnhalle, wo die Generalversammlung und der gesellige Teil des Abends stattfanden. Passend zum Motto erschien jede Frau mit einem gelben Kleidungsstück oder Accessoire – ein wahres Meer an Fröhlichkeit, das die positive Stimmung wunderbar unterstrich.

Unsere Präsidentin führte schwungvoll durch die Versammlung. Nach dem Verlesen des Entschuldigungsschreibens unseres Präses Pfarrer Marek wurde das Protokoll der letzten GV von Susanne Voide genehmigt und verdankt. Es folgte der Jahresbericht der Präsidentin, untermalt von eindrucksvollen Bildern von Manuela Roosen. Die vielen Aktivitäten des vergangenen Vereinsjahres zeigten eindrücklich, wie lebendig, kreativ und engagiert unser Vereinsleben ist.

Es folgten der Rechnungsbericht von Petra Kalbermatten sowie der Revisorenbericht von Eve-Marie Bumann und Tatjana Kalbermatten. Anschliessend berichtete Doris Imseng als Pfarreiratsvertreterin über das ereignisreiche Jahr der Pfarrei. Festliche Erstkommunion und Firmung, die Gedenkfeier zum Mattmarkunglück oder die feierliche Einweihung der restaurierten Kapelle Zur Hohen Stiege waren nur einige der bewegenden Ereignisse.

Verdankungen, Wahlen und ein Blick in die Zukunft

Im Traktandum Wahlen verabschiedeten wir mit herzlichem Dank und grossem Applaus Manuela Roosen und Leila Locher, die vier Jahre lang engagiert im Vorstand mitgewirkt hatten. Neu und einstimmig wurden Brigitte Supersaxo und Tanja Kronberger in den Vorstand gewählt – ihnen wünschen wir bereits jetzt viel Freude und Gottes Segen für ihre neue Aufgabe.

Das neue Jahresprogramm 2025/2026 steht unter dem hoffnungsvollen Motto «Du bist einzigartig!». Es wurde kurz vorgestellt und später jeder Frau persönlich abgegeben.

Unter «Verschiedenes» berichtete Frau Gerlinde Leiggener vom kfbo über spannende Neuigkeiten und Aktivitäten. Gemeinsam mit Yolanda Oggier-Fux beschenkte sie jede Teilnehmerin mit einem Kugelschreiber und – auf Wunsch – dem aktuellen Jahresprogramm des kfbo.

Auch die Präsidentin des Pfarreirats, Myrta Burgener, richtete ein paar Worte an uns und bat unter anderem um neue Helferinnen für das Leichenmahl. Eine entsprechende Liste ging durch die Reihen.

Im Auftrag von Pfarrer Marek wurde zudem eine kleine Umfrage durchgeführt, wie viele Frauen bereits die neue Webseite der Pfarrei besucht haben.

Lachen, Tanzen und wunderbare Gemeinschaft

Nach Abschluss des offiziellen Teils wurde der erste Gang des Abendessens serviert. Danach wurde es schwungvoll: Der alte und neue Vorstand trat verkleidet als Schlümpfe auf die Bühne – ein aufheiternder Programmpunkt, der für viel Gelächter und gute Laune sorgte.

Zum Hauptgang genossen wir ein köstliches gelbes Curry mit Reis. Anschliessend präsentierten uns einige Frauen, was sie im Line Dance-Kurs des vergangenen Jahres gelernt hatten. Sie animierten die Anwesenden zum Mitmachen – und auch wenn nicht alle überzeugt werden konnten, tat ein kleiner «Verdauungstanz» nach dem Essen vielen gut.

Vor dem Dessert bedankten wir uns mit einem kräftigen Applaus und einem kleinen Präsent bei Roberto Bumann und seinem Team, die uns den Abend über mit einem herrlichen Essen verwöhnten.

Ein weiterer spannender Moment war die Auflösung der Schätzaufgabe: Wie viele Smiley-Bälle befanden sich im grossen Glaskübel? Viele Frauen lagen erstaunlich nahe beim Resultat und durften sich über einen kleinen Preis freuen. Zum Abschluss bekam jede Frau einen weichen Smiley-Ball als Erinnerung an diesen besonderen Abend.

Ein herzliches Vergelt’s Gott

Dem gesamten Vorstand gilt an dieser Stelle ein aufrichtiges und herzliches Vergelt’s Gott – sowohl für diesen wundervollen, heiteren und liebevoll gestalteten Abend als auch für euren unermüdlichen Einsatz während des ganzen Jahres. Ohne euer Engagement, eure Ideen und eure Zeit wäre all das nicht möglich.

Möge Gott euch weiterhin stärken und begleiten in allem, was ihr tut.

Suppentag mit Familiengottesdienst und Ehrung der Ehejubilare

Ein Fest für Herz, Seele – und natürlich für den Magen!

Am Sonntag, dem 30. November – dem ersten Advent und damit dem offiziellen Startschuss in die schönste und erwartungsvollste Zeit des Jahres – versammelten wir uns in Saas-Fee zu einem besonderen Familiengottesdienst. Das Thema war – passend zum turbulenten Wetter im Advent – Arche Noah. Diakon Martin Supersaxo leitete gemeinsam mit zahlreichen strahlenden Kindern eine Feier, die uns alle mitten ins Herz traf. Die Kleinen waren mit so viel Begeisterung dabei, dass man fast meinen konnte, Noah hätte kurz überlegt, die Arche in Saas-Fee zu bauen – Kinderpower garantiert!

In seiner Predigt spannte Martin einen wunderschönen Bogen zwischen der Hoffnung der Adventszeit und der Zuversicht, die uns die Arche Noah schenkt: Gott hält uns auch dann über Wasser, wenn das Leben mal stürmisch wird. Da kann man nur sagen: Gott ist unser bester Kapitän!

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor unter der Leitung von Alexandria Brunner, begleitet von Christiane Anthamatten an der Orgel, wunderbar getragen. Die Musik liess sicher nicht nur die Taube über der Arche, sondern auch unsere Herzen höher fliegen.

Ein besonders rührender Moment war die Ehrung unserer Ehejubilare. Pfarreipräsidentin Myrta Burgener lud alle Paare nach vorne und fand eine herrlich treffende Beschreibung: „Eine gute Ehe ist wie ein Garten – er braucht Zeit, Pflege, Geduld… und manchmal vielleicht auch ein bisschen Unkrautjäten!“ Pfarrer Marek spendete den Paaren den Segen und überreichte liebevoll gestaltete Kerzen als Erinnerungszeichen ihrer Liebe – ein Licht, das noch lange weiterstrahlen darf.

Ein herzliches Dankeschön gilt an dieser Stelle auch unserer Sakristanin Rosmarie Sterren, die die Kirche mit viel Liebe zum Thema dekoriert hat – Noah hätte es definitiv gefallen!

Nach dem feierlichen Gottesdienst durften wir weiterziehen – nicht auf die Arche, sondern in die Turnhalle, wo bereits köstliche Suppendüfte warteten. Und wie es sich für Saas-Fee gehört: Die Halle war schnell gefüllt! Pfarreiratspräsidentin führte mit Humor und Freude durch das gemütliche Beisammensein und informierte über den guten Zweck der Kollekte und des Suppenerlöses. Zwei Drittel gingen wie jedes Jahr an unsere einheimischen Missionare – Pfarrer Harold Bumann und die Stiftung «Maria Hilf» sowie an Sr. Maria Ruth Supersaxo von der Missionsgemeinschaft Familie Mariens. Das restliche Drittel wurde dem Rotkreuz-Fahrdienst «Kleeblatt» Oberwallis zugesprochen – ein wertvoller Dienst, den Pfarrer Marek uns später noch näher vorstellte.

Während der Kirchenchor uns weiterhin musikalisch verwöhnte, zauberten unsere Küchenmeister – Sebastian Kohler, Jean-Claude Badaire und René Schwery – eine Suppe, die wahrscheinlich sogar Noah dazu gebracht hätte, noch ein paar zusätzliche Tiere zum gemeinsamen Essen einzuladen. Es wurde kräftig zugelangt – Nachschlag ausdrücklich erwünscht!

Und weil der Mensch nicht vom Brot – oder der Suppe – allein lebt, folgte zum Dessert ein legendäres Kuchenbuffet, das nur einen Gedanken zuliess: Wie viele Sorten kann man probieren, bevor der Teller überläuft? Die Schlange war lang, aber der Genuss länger!

Ein ganz besonderes Dankeschön gilt dem Pfarreirat und all den fleissigen, oft unsichtbaren Händen in Küche und Service – sie sorgten mit einem Lächeln und viel Herz für unser Wohl. Der Jugendverein hatte wiederum traditionsgemäss die Turnhalle mit dem Aufstellen der Tische und Stühle vorbereitet und später ebenso fleissig wieder aufgeräumt. Dafür gibt es nicht nur Dank, sondern auch eine grosse Portion Applaus!

Allen Beteiligten, Sponsoren, Kuchenbäckerinnen, Sängerinnen und Sängern, Helferinnen und Helfern – ein riesengrosses, herzliches Vergelt’s Gott!
Ihr alle habt diesen Tag zu einem wunderbaren Start in den Advent gemacht – mit Glauben, Gemeinschaft, Liebe… und ganz viel Suppe!

„Advent ist die Zeit, in der wir lernen, dass Licht selbst dann kommt, wenn es noch dunkel ist.“

Feierliche Einweihung der Praxis 1800 in Saas-Fee –

Ein Fest des Dankes, der Begegnung und der Gesundheit

Am Donnerstag, den 27. November, war in Saas-Fee richtig was los! Das neue Ärztezentrum durfte endlich seine Türen öffnen – und das selbstverständlich nicht leise und heimlich, sondern mit einem fröhlichen Fest. Viele Bewohnerinnen und Bewohner aus dem gesamten Saastal kamen neugierig vorbei, um zu staunen, zu fragen und zu feiern.

Schon beim Eintreten spürte man: Hier wird nicht nur behandelt – hier soll man sich wohlfühlen. Viel warmes Holz, liebevolle Dekoration und beeindruckende Bilder aus der Heimat schaffen eine Atmosphäre, in der sich selbst das hartnäckigste Zwicken im Rücken ein wenig beruhigt. Die Behandlungsräume tragen stolz die Namen unserer majestätischen Viertausender – damit jeder Besuch an die Schönheit erinnert, die Gott unserer Heimat geschenkt hat. Und die Ärzte? Die strahlten fast heller als die neuen Lampen – die Freude auf den baldigen Praxisstart war ihnen sichtlich anzusehen.

Neben dem frisch eingeweihten «Praxis 1800»-Gebäude lud ein gemütliches Festzelt ein, sich kulinarisch verwöhnen zu lassen. Schliesslich sollen ja nicht nur Krankheiten, sondern auch hungrige Mägen gut versorgt sein!

Den musikalischen Auftakt der offiziellen Feier machten die Alphornfreunde des Gletscherdorfes mit Klängen, die Herzen höherschlagen liessen und in den Bergen wohl noch eine Weile widerhallten. Souverän und klarer Stimme führte anschliessend Gemeindeschreiber Bernd Kalbermatten durch das Programm.

Ein besonderer Moment war der Einzug der Schulkinder mit ihren Lehrpersonen, angeführt von Konstantin Bumann, der sie mit seiner Handorgel schwungvoll begleitete. Sie sangen voller Freude Lieder und zauberten damit während der ganzen Feier immer wieder ein Lächeln auf jedes Gesicht.

Dann wurde es ganz besonders feierlich: Pfarrer Marek bat um Gottes Segen für das neue Ärztezentrum, den neuen Krankenwagen und alle, die in Zukunft dort arbeiten und helfen werden. Denn wo Hilfe geschieht, da soll auch Gottes Schutz und Liebe spürbar sein.

Mit herzlichen Worten bedankte sich auch Gemeindepräsident Stefan Zurbriggen bei allen Beteiligten und liess dabei durchblicken, wie stolz und dankbar er über dieses gelungene Gemeinschaftswerk ist. Mit einem Augenzwinkern fügte er jedoch hinzu, dass er selbst das Ärztehaus in den nächsten 30 Jahren lieber nur von aussen bewundern möchte – Gesundheit sei Dank!

Auch die beiden jungen, einheimischen, Ärztin und Arzt, die Initianten des Projekts, wandten sich an die Gäste.

Svenja Andenmatten erinnerte mit einem Zitat von Arthur Schopenhauer daran, wie wertvoll Gesundheit ist:

«Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts.»

Sie erwähnte zudem alle Mitarbeitenden mit Namen, die bald im Zentrum mit Herz und Kompetenz für die Menschen da sein werden.

Sebastian Zurbriggen dankte liebevoll den Familien, die in der intensiven Vorbereitungszeit viel Geduld bewiesen hatten. Und mit einem schelmischen Lächeln beendete er seine Rede mit einem einfachen, aber wirkungsvollen «Sprichwort»: «Blibet Gsund!»

Der festliche Höhepunkt liess nicht lange auf sich warten: Mit einem feierlichen Scherenschnitt durchtrennte das Ärzteteam gemeinsam mit dem Gemeindepräsidenten das Band – ein kleiner Schnitt für die Schere, ein grosser Schritt für die Gesundheits-versorgung im Saastal! Ab diesem Moment war die Praxis 1800 offiziell in ihrer Mission bestätigt.

Die einhellige Meinung der Besucherinnen und Besucher:
Ein gelungenes, schönes Werk – ein Segen für unser Tal!

Ein aufrichtiges Vergelt’s Gott an alle die in irgendeiner Weise mit dem Gelingen dieses Werkes und der festlichen Einweihung zu tun hatten.

Wir wünschen den Ärztinnen, Ärzten und allen Mitarbeitenden viel Freude, Kraft und Gottes reichlichen Segen an ihrer neuen Wirkungsstätte. Möge ihre Arbeit vielen Menschen Heilung, Trost und Hoffnung bringen – und möge jeder Besuch dort mit einem «Blibet Gsund!» enden!

Segnung des Weihnachtsbaumes auf dem Dorfplatz

Am Freitag, dem 28. November, durften wir auf dem Dorfplatz einen ganz besonderen Moment erleben. Nach einer feierlichen Messe, die vom Jodelclub Gletscherecho unter der liebevollen Leitung von Daniel Föhn musikalisch bereichert wurde, segnete Pfarrer Marek Jan Cichorz unseren prachtvoll geschmückten Weihnachtsbaum. Mit stimmungsvollen Klängen, festlicher Atmosphäre und vielen strahlenden Gesichtern läuteten wir gemeinsam die Vorweihnachtszeit ein – ein schöner Anlass, der uns einmal mehr die Bedeutung von Gemeinschaft und Tradition in unserem Dorf spüren liess.

„Advent ist die Zeit, in der man die Welt ein wenig heller leuchten lässt – mit dem Licht im Herzen.“

Ein herzliches Dankeschön an alle, die diesen festlichen Abend möglich gemacht haben – an die Mitwirkenden in der Kirche, die Helferinnen und Helfer auf dem Dorfplatz und an alle Besucher, die diesen Moment durch ihre Anwesenheit bereichert haben. Möge uns die wärmende Adventsstimmung weiterhin begleiten und uns auf ein friedliches, lichtvolles Weihnachtsfest einstimmen.

2. Voreucharistischer Gottesdienst im Kindergarten

Am Anfang der Adventszeit konnte ich den zweiten Voreucharistischen Gottesdienst in beiden Kindergärten von Grund und Fee halten. Nachdem wir Jesus in unserer Mitte begrüssten, machten wir uns verschiedene Gedanken, was es mit der Adventszeit und dem Adventskranz auf sich hat. Advent bedeutet Ankunft. Wessen Ankunft erwarten wir?

Zuerst erzählte ich ihnen, wie der Adventskranz und der Adventskalender entstanden sind.

Anschliessend erzählte ich ihnen die Geschichte, wie Maria vom Engel Gabriel die Botschaft empfing, dass sie ein Kind erwarten werde, dem sie den Namen Jesu geben sollte, und wie Maria diese Botschaft ihrem Mann Josef erzählte.

Danach fragte ich sie, welches Türchen als erstes geöffnet werde. Die Eins, dann das zweite usw. Beim sechsten Türchen fragte ich sie, was an diesem Tag speziell sei. Es kommt der Nikolaus. Ich erklärte ihnen, wer der hl. Nikolaus war. Ein Freund übergab mir Schokonikoläuse, welche ich den Kindern weiterschenken durfte. Seine drei Grundsätze waren: schenken, teilen, helfen. Dies lernte er von Jesus.

Am Schluss fragte ich die Kinder, auf was wir dann jetzt warten. Die Antwort liess nicht lange auf sich warten. Auf Weihnachten. Wir feiern den Geburtstag von Jesus.

Ein grosses Dankeschön gebührt den Lehrpersonen des Kindergartens für die angenehme Zusammenarbeit.

Diakon Martin Supersaxo

Rorate Gottesdienst am 11. Dezember in Saas-Fee

„Das Licht im Advent“

In den frühen Morgenstunden des Donnerstags, 11. Dezember, versammelte sich eine erfreulich grosse Zahl von Gemeindemitgliedern um 7.00 Uhr in der Pfarrkirche von Saas-Fee zum traditionellen Rorate Gottesdienst. Noch lag die Dunkelheit über dem Dorf, doch schon beim Betreten der Kirche wurden wir von einer wohltuenden Atmosphäre aus Stille, Wärme und Licht empfangen. Zahlreiche Kerzen tauchten den Kirchenraum in ein sanftes Leuchten und luden ein, zur Ruhe zu kommen und den Alltag für einen Moment hinter sich zu lassen.

Zu Beginn der Feier trugen zwei Ministranten feierlich die brennende Osterkerze in die Kirche. Dieses Licht, Zeichen des auferstandenen Jesus Christus, erinnerte uns daran, dass Jesus das Licht der Welt ist – jenes Licht, auf dessen Ankunft wir uns in der Adventszeit voller Hoffnung vorbereiten. Es war ein stilles, aber kraftvolles Bild, das Herz und Gedanken berührte.

Die Kinder der Primarschule Saas-Fee gestalteten den Gottesdienst auf wunderbare Weise mit. Mit grosser Freude, Offenheit und spürbarem Engagement trugen sie die Texte vor. In ihren Worten ging es darum, wie auch wir selbst im Alltag füreinander Licht sein können – durch Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Aufmerksamkeit und Nächstenliebe. Diese einfachen, aber tiefgehenden Gedanken machten den Sinn des Advents auf eindrückliche Weise erfahrbar.

Da an diesem Morgen kein Organist zur Verfügung stand, übernahm Lehrerin Alexandria Brunner das Anstimmen der Lieder. Mit ihrer Unterstützung und dem gemeinsamen Gesang der Gemeinde entstand eine besonders persönliche und lebendige Atmosphäre. So wurde dieser Rorate Gottesdienst zu einer sehr besinnlichen, zugleich aber auch frohmachenden Feier, die vielen noch lange in Erinnerung bleiben dürfte.

Im Anschluss an den Gottesdienst waren alle herzlich zu einem gemeinsamen Frühstück in die festlich geschmückte Turnhalle eingeladen. Der Pfarreirat empfing die Anwesenden mit grosser Herzlichkeit und sorgte mit Kaffee, Tee und vielen Köstlichkeiten für einen gemütlichen Ausklang dieses besonderen Morgens. In fröhlicher Runde wurde erzählt, gelacht und der Gemeinschaftssinn gepflegt.

Ein besonderer Höhepunkt war der musikalische Beitrag der Schülerinnen und Schüler, die uns zum Abschluss mit einem Weihnachtslied und dazu passenden Bewegungen überraschten. Spätestens in diesem Moment war die weihnachtliche Vorfreude in allen Herzen angekommen. Wer bis dahin noch nicht in Advents- oder Weihnachtsstimmung war, wurde von den Kindern und ihren Lehrerinnen auf liebevolle und beeindruckende Weise dorthin geführt.

Am Ende dieses lichtvollen Morgens möchte ich mich im Namen aller, die daran teilhaben durften, ganz herzlich bedanken: bei Pfarrer Marek, bei Rosmarie Sterren, bei den Schülerinnen und Schülern mit ihren Lehrerinnen Alexandria Brunner und Sabine Willisch sowie beim Pfarreirat mit Pfarreiratspräsidentin Myrta Burgener.
Euch allen ein aufrichtiges und herzliches Vergelt’s Gott für euren Einsatz, eure Zeit und euer Mitwirken!

„Macht euch auf und werdet Licht,
denn euer Licht kommt.“
(vgl. Jesaja 60,1)

Gebet:
Herr Jesus Christus,
du bist das Licht, das unsere Dunkelheit erhellt.
Schenke uns offene Herzen,
damit wir dein Licht weitertragen
und füreinander zum Segen werden.
Amen.

Heilige Messe für Kinder und Familien am Heiligen Abend

Am Heiligen Abend, dem 24. Dezember, versammelten sich um 16.00 Uhr zahlreiche Kinder, Familien sowie Gäste in der festlich geschmückten Kirche. Erwartungsvolle Gesichter, leuchtende Kinderaugen und eine spürbare Vorfreude erfüllten den Raum – es lag etwas ganz Besonderes in der Luft.

Pünktlich begann der feierliche Einzug: Pfarrer Marek zog gemeinsam mit Diakon Martin und den Ministrantinnen in die Kirche ein und trug dabei das Jesuskind auf dem Arm. Liebevoll bettete er es anschliessend in die Krippe vor dem Altar – ein berührender Moment, der die Herzen aller Anwesenden öffnete und uns auf das Geheimnis von Weihnachten einstimmte.

Nach der Begrüssung sangen die Schulkinder ein erstes Lied, das mit spontanem Applaus verdankt wurde. In der anschliessenden Feier gestalteten sie den Gottesdienst mit viel Engagement, Kreativität und Freude.

Mit Bildern, die an die Wand projiziert wurden, und passenden Texten luden sie uns ein, in die Geschichte der Entstehung des ersten Weihnachtsliedes einzutauchen. Gross und Klein lauschten aufmerksam und liessen sich von den Worten und Bildern berühren.

Zwischendurch erklangen immer wieder bekannte Weihnachtslieder. Selbst das Lied „Last Christmas“ durfte nicht fehlen – ein besonderer Bezug, da das dazugehörige Video vor 40 Jahren hier in Saas-Fee gedreht wurde. Die passenden Bilder dazu waren während des Liedes zu sehen und sorgten für viele lächelnde Gesichter. Unter der Leitung von Dirigent Konstantin Bumann waren alle eingeladen, beim Refrain mitzusingen – eine Einladung, die mit Freude angenommen wurde.

Nach dem Weihnachtsevangelium und einer kurzen Predigt folgten die Fürbitten, die ebenfalls von den Schulkindern vorgetragen wurden. In ihnen kamen Dank, Bitten und Hoffnungen zum Ausdruck – für die Welt, für alle Kinder, die Familien und für Frieden in der Welt.

Nach der Eucharistie, der Kommunion und einer Meditation durch die Schulkinder dankte Pfarrer Marek allen Mitwirkenden, die in irgendeiner Weise zum Gelingen dieses besonderen Gottesdienstes beigetragen hatten. Den feierlichen Abschluss bildete das gemeinsame Singen von „Stille Nacht, Heilige Nacht“, begleitet von Organist Urs Bumann. Währenddessen wurde die Kirche verdunkelt, und eine tiefe, friedvolle Stille erfüllte den Raum.

Zum Abschied wünschten die Schulkinder in verschiedenen Sprachen allen Gästen und Einheimischen ein gesegnetes Weihnachtsfest, ein glückliches neues Jahr und schöne Ferientage im Gletscherdorf Saas-Fee. Nach dem Segen durch Pfarrer Marek machten sich alle fröhlich und erfüllt auf den Heimweg, um zu Hause weiter Weihnachten zu feiern und die Geburt Jesu im Kreis der Familie zu begehen.

Ein ganz besonders herzliches Vergelt’s Gott gilt den Schulkindern sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern für die liebevolle, lebendige und berührende Gestaltung dieses Weihnachtsgottesdienstes. Aber auch Pfarrer Marek, der in diesen Tagen im Dauereinsatz war, Diakon Martin Supersaxo, den Ministrantinnen, Organist Urs Bumann und der Sakristanin Rosmarie Sterren für das aufwendige Dekorieren der Kirche. – Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

„Denn uns ist heute der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr.“
(Lk 2,11)

Gebet zum Abschluss:
Herr Jesus Christus,
du kommst als Licht in unsere Welt.
Erfülle unsere Herzen mit Freude, Frieden und Hoffnung.
Segne alle Kinder und Familien
und begleite uns durch das neue Jahr.
Amen.

Gottesdienste

Ihr wöchentlicher Termin

Sonntag

Pfarrei Saas-Fee

09.00 - 10.00 > Sonntagsmesse

08.15-08.45 Uhr Beichtgelegenheit

Pfarrei Saas-Almagell

10.30 - 11.30 > Sonntagsmesse

Montag

Pfarrei Saas-Fee

17.30 - 18.00 > Rosenkranzgebet

Dienstag

Pfarrei Saas-Fee

19.00 - 19.30 > Heilige Messe

Pfarrei Saas-Fee

18.30 - 19.00 > Rosenkranzgebet

Mittwoch

Pfarrei Saas-Almagell

18.30 - 19.00 > Heilige Messe

Donnerstag

Pfarrei Saas-Fee

08.00 - 08.30 > Schulmesse

Freitag

Pfarrei Saas-Fee

19.00 - 20.00 > Herz-Jesu-Messe

Immer am ersten Freitag im Monat
17.00-18.45 Uhr Aussetzung des Allerheiligesten in der Pfarrkirche
18.00-18.45 Uhr Beichtgelegenheit
Gedächtnis für die Wohltäter der Pfarrei

Pfarrei Saas-Almagell

08.15 - 08.45 > Schulmesse

Einmal im Monat

Pfarrei Saas-Almagell

08.15 - 08.45 > Heilige Messe

Samstag

Pfarrei Saas-Almagell

17.30 - 18.30 > Vorabendmesse

16.45-17.15 Uhr Beichtgelegenheit

Pfarrei Saas-Fee

19.00 - 20.00 > Vorabendmesse

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